
Shopware 6.7 ist aktuell, 6.8 ist auf 2027 verschoben, ein Shopware 7 ist nicht angekündigt. Alle Versionen mit Supportende, der Update-Ablauf in acht Schritten, typische Fehler und die Kosten je Update.
Die aktuelle Shopware-Version ist 6.7, erschienen am 17. Juni 2025, zuletzt aktualisiert auf 6.7.15.1 am 7. Oktober 2026. Shopware 6.6 läuft im Extended Support, 6.5 erhält nur noch bis zum 28. Februar 2027 Sicherheitsupdates, Shopware 5 ist seit dem 31. Juli 2024 abgekündigt.
Die nächste Hauptversion heißt 6.8 und ist für 2027 geplant. Shopware hat sie im November 2025 um ein Jahr verschoben. Ein „Shopware 7“ ist nicht angekündigt, alles, was dazu im Netz steht, ist Spekulation.
Ein sicheres Shopware Update braucht Staging, Backup und einen Plugin-Check, nicht nur den Klick in der Administration. Professionell betriebene Shops aktualisieren per Composer oder Shopware CLI. Mit Agentur kostet ein Minor-Update 500 bis 2.000 €, ein Major-Update 3.000 bis 15.000 €.
Wir haben vor der Gründung von solution25 selbst einen Online-Shop betrieben und wissen, was ein misslungenes Update am Montagmorgen bedeutet. Seit 2017 betreuen wir Shopware-Shops im laufenden Betrieb, und Updates gehören zu den Aufgaben, die wir am häufigsten erledigen.
Ein Shop, der Updates aufschiebt, verliert erst den Sicherheitssupport und dann die Kompatibilität seiner Plugins, und jede übersprungene Hauptversion macht den nächsten Schritt teurer. Dieser Beitrag richtet sich an Shop-Betreiber und E-Commerce-Leiter mit eigenem Shopware-Shop, die ihren Versionsstand prüfen und das nächste Update planen.
Nach dem Lesen können Sie Ihren Versionsstand einordnen, die Frist für Ihr nächstes Update bestimmen und ein Update mit Ablauf, Budget und Testplan selbst planen oder gezielt bei Ihrer Agentur beauftragen. Sie erfahren außerdem, was zu 6.8 und einem möglichen Shopware 7 belegt ist. Alle Preise Stand Oktober 2026, zuzüglich Mehrwertsteuer.
Shopware pflegt mehrere Versionslinien parallel. Die folgende Tabelle fasst den Stand vom 28. Oktober 2026 zusammen, die Daten stammen aus dem Release-Kalender von Shopware, von endoflife.date und aus dem offiziellen Changelog.
| Version | Erschienen | Status im Oktober 2026 | Sicherheitsupdates bis | Was zu tun ist |
|---|---|---|---|---|
| Shopware 6.7 | 17. Juni 2025 | Aktuelle Hauptversion, monatliche Minor-Releases, zuletzt 6.7.15.1 | Offen, mindestens bis 6.8 erscheint (endoflife.date nennt vorläufig den 28. Februar 2028) | Minor-Updates regelmäßig einspielen |
| Shopware 6.6 | 21. März 2024 | Extended Support mit direkten Patches (6.6.10.x, zuletzt 6.6.10.30) | Laut Shopware bis 6.8 verfügbar ist, endoflife.date nennt den 28. Februar 2028 | Update auf 6.7 in den nächsten zwölf Monaten planen |
| Shopware 6.5 | 3. Mai 2023 | Nur noch Sicherheitsupdates über das Security Plugin | 28. Februar 2027 | Update auf 6.6 und 6.7 bis Anfang 2027 abschließen |
| Shopware 6.4 | 4. Mai 2021 | Support beendet | 14. Mai 2025 | Sofort updaten, über 6.5 und 6.6 nach 6.7 |
| Shopware 5 (5.7) | 26. Mai 2021 | Abgekündigt | 31. Juli 2024 | Migration auf Shopware 6, das ist ein eigenes Projekt |
Wer auf 6.7 ist, spielt die monatlichen Releases ein. Wer auf 6.6 oder 6.5 ist, hat ein Major-Update vor sich, bei 6.5 wird es Anfang 2027 ernst.
Seit Februar 2024 gilt eine neue Release-Politik: Shopware veröffentlicht einmal im Jahr eine Hauptversion. Die letzte Minor-Version der vorherigen Hauptversion bekommt für ein Jahr direkte Patch-Updates mit ausgewählten Fehlerbehebungen und Sicherheitsupdates, bis die nächste Hauptversion sie ablöst.
Danach folgt ein weiteres Jahr, in dem nur noch Sicherheitslücken geschlossen werden, und zwar über das kostenlose Shopware Security Plugin, nicht über neue Versionen. Zusammen ergibt das zwei Jahre Support je Hauptversion. Das Plugin gibt es in den Linien 4.x für 6.7, 3.x für 6.6 und 2.x für 6.5, die Linie 1.x für 6.4 wird nicht mehr gepflegt.
Weil Shopware 6.8 auf 2027 verschoben wurde, hat Shopware den Extended Support für 6.6 verlängert, bis 6.8 verfügbar ist. Das zeigt sich im Changelog: Am 16. September 2026 erschienen die Sicherheitsupdates 6.7.14.1 und 6.6.10.25 am selben Tag.
Shopware 6 nutzt vier Stellen: Die 6 steht für die Produktgeneration, danach folgen Major, Minor und Patch. 6.7.0.0 war der Major-Release, 6.7.1.0 das erste Minor-Release, 6.7.14.1 ein Patch. Der Release-Typ ergibt sich daraus, an welcher Stelle die Null steht.
Laut Release-Politik erscheint ein Major einmal im Jahr, ein Minor an jedem ersten Montag im Monat und ein Patch bei Bedarf, etwa für Sicherheitslücken. Vor jedem Major gibt es etwa zwei Monate vorher einen Release Candidate, also eine Vorabversion zum Testen, Shopware SaaS wird wöchentlich aktualisiert. Wie Sie die Einträge im Changelog lesen und welche Angaben dort zählen, erklären wir im Beitrag Shopware Changelog.
Wichtig für die Planung: Minor- und Patch-Releases sind so gebaut, dass Erweiterungen ohne Anpassung weiterlaufen. Das verspricht Shopware in seiner Backward Compatibility Promise. Alles, was Code bricht, wird für Major-Releases aufgehoben und vorher mit dem Hinweis auf die Zielversion abgekündigt.
Shopware schreibt selbst, dass Major-Versionen keine Funktionspakete sind, sondern die technische Grundlage für die Minor-Releases des folgenden Jahres legen. Bei 6.7 vom 17. Juni 2025 galt das besonders, denn der Umbau betraf vor allem die Administration, das Caching und die Barrierefreiheit.
Die Systemanforderungen für 6.7 laut Shopware: PHP 8.2 bis 8.4, Node.js ab 20, MySQL ab 8.0.17 oder MariaDB ab 10.11, Redis ab 7.0 optional. Ob Ihr Server das erfüllt, klärt unser Beitrag zum Shopware Hosting.
Die Funktionen kamen dann monatlich: 6.7.1 im Juli 2025 mit erweiterten B2B Components und Maßeinheiten je Vertriebskanal, 6.7.2 im September mit Performance- und SEO-Verbesserungen, 6.7.4 im November mit erweiterten Abonnements, 6.7.5 im Dezember mit flexiblerer SEO-Steuerung, 6.7.7 im Februar 2026 mit überarbeitetem Cookie-Consent und besserer GA4-Anbindung.
Im Oktober 2026 steht die Linie bei 6.7.15.1. Wer seit dem Sommer 2025 nicht aktualisiert hat, dem fehlen also mehr als ein Jahr Funktionen, Fehlerbehebungen und Sicherheitsupdates, obwohl die Version „6.7“ dieselbe ist.
Am 12. November 2025 hat Shopware bekannt gegeben, dass die nächste Hauptversion 6.8 nicht 2026, sondern 2027 erscheint. Als Begründung nennt Shopware die Balance aus Fortschritt, Stabilität und Entwicklererfahrung, und dass die Minor-Releases zuletzt ohnehin die wesentlichen Neuerungen gebracht haben.
Bis dahin konzentriert sich Shopware auf drei Felder: Stabilität, Performance und Sicherheit der Plattform, bessere Dokumentation und Entwicklererfahrung sowie neue Funktionen für Agentic AI, also KI-Agenten, die Aufgaben selbstständig ausführen. Der Extended Support für 6.6 wurde im selben Zug verlängert, bis 6.8 verfügbar ist.
Was 6.8 entfernen wird, ist heute schon im Code markiert: Abgekündigte Funktionen tragen die Zielversion 6.8.0, etwa die Admin-Übersetzungsfunktion $tc. Die Feature Flags, also Schalter für vorab nutzbare Neuerungen, für den Cache-Umbau und die überarbeiteten Webhooks sind in 6.7 optional und werden mit 6.8 Standard. Wer eigene Plugins betreibt, sollte diese Abkündigungen jetzt abarbeiten, dann ist das Major-Update 2027 ein kleiner Schritt.
Zu „Shopware 7“ gibt es weder auf shopware.com noch in der Entwicklerdokumentation oder im Release-Kalender eine Ankündigung, Stand 28. Oktober 2026. Die letzte offizielle Aussage zur nächsten Hauptversion betrifft 6.8. Auch die Agenturseiten, die bei Google für den Begriff ranken, bestätigen das: Sie beschreiben Erwartungen, keine Fakten.
Die Versionslogik spricht ebenfalls dagegen, dass bald eine 7 kommt: Die führende 6 steht für die Plattformgeneration auf Basis von Symfony und Vue, die Hauptversionen zählen dahinter hoch. Ein echter Generationswechsel wie von Shopware 5 auf 6 wäre kein Update, sondern eine Migration, und dafür gibt es derzeit keinen Hinweis.
Der Ablauf ist für Minor- und Major-Updates derselbe, nur Umfang und Testtiefe unterscheiden sich. Er fasst die Anleitung von Shopware und die Hinweise für Hosting und Deployment mit unserer Praxis zusammen.
Shopware selbst rät in der Anleitung: „Starte ein Update nur, wenn du über entsprechende Erfahrung verfügst“, sonst soll die Partneragentur das Update durchführen.
Welcher der drei Wege passt, hängt von der Shop-Größe ab und davon, ob jemand mit Shell-Zugang und Git arbeitet.
| Methode | Für wen | Ablauf | Grenzen |
|---|---|---|---|
| Web-Updater in der Administration | Kleine Shops ohne Entwickler, wenige Erweiterungen | Einstellungen, System, Shopware-Update: Voraussetzungen und Erweiterungen prüfen, Backup bestätigen, installieren. Wartungsmodus, Download und Migrationen laufen automatisch | Shopware empfiehlt ihn nur für kleine Instanzen: Browser-Timeouts, Speicherlimits, kein Versionsstand im Git |
| Composer, manuell | Alle professionell betriebenen Shops, seit 6.3 möglich | Zielversion in der composer.json setzen, composer update, composer recipes:update, committen, deployen, dann system:update:finish auf dem Server | Braucht Shell, Git und jemanden, der Konflikte in Abhängigkeiten lesen kann |
| Shopware CLI (project upgrade) | Agenturen, Teams mit CI/CD, Shops mit vielen Erweiterungen | Assistent prüft Bereitschaft, sortiert Erweiterungen in bereit, Update nötig, manuell prüfen oder blockiert, führt das Composer-Update aus und schreibt einen Bericht | Alle Erweiterungen müssen über Composer verwaltet sein, lokal abgelegte Plugins blockieren den Check |
Der Weg über Composer macht jedes Update nachvollziehbar: composer.json und composer.lock liegen im Git, jede Änderung hat einen Commit, und ein Rollback des Codes ist ein Befehl. Shopware beschreibt den Weg in der eigenen Anleitung als stabiler, weil er keine Timeouts verursacht. Was Composer dabei genau tut, erklärt unser Beitrag zu Composer für Shopware.
Der Assistent shopware-cli project upgrade geht einen Schritt weiter. Mit dem Parameter --dry-run prüft er nur und schreibt einen Bericht nach .shopware-cli/upgrade/report.md, der Zielversion, PHP-Anforderungen, geplante Paketänderungen und den Status jeder Erweiterung enthält. Bricht ein Schritt ab, stellt der Assistent composer.json und composer.lock wieder her.
Zum Rollback: Blue-Green-Deployments, bei denen zwischen zwei parallelen Umgebungen umgeschaltet wird, erlauben die Rückkehr zur alten Version ohne Datenbank-Restore, aber nur, wenn ausschließlich Shopware aktualisiert wurde. Sobald Erweiterungen eigene Migrationen ausgeführt haben, ist das Backup der einzige Weg zurück.
Die Shopware-Software selbst ist selten das Problem. In unseren Projekten gehen Updates fast immer an denselben Stellen schief.
Wer eigene Plugins entwickelt, spart mit Rector für Shopware und den Codemods für die Administration viel Handarbeit. Beide Werkzeuge schreiben abgekündigten Code um, die Ergebnisse müssen aber geprüft werden. Was bei der Entwicklung eigener Plugins von Anfang an updatefest ist, beschreiben wir gesondert.
Für Optimizely entwickeln und pflegen wir Plugins, die auf Shopware 5 und 6, WooCommerce, Magento und Shopify laufen. Die gemeinsame Logik liegt in einem Kern, die Anpassungen je Plattform in eigenen Erweiterungen.
Updatefest werden die Plugins durch einen festen Wartungsprozess: automatisierte Tests gegen neue Plattformversionen, Patch-Releases und Monitoring, das Regressionen, also Fehler in bisher funktionierenden Abläufen, früh zeigt. Laut Projektbericht laufen die Plugins dadurch auch bei Plattform-Updates stabil, Notfall-Korrekturen sind seltener, und die Teams von Optimizely haben weniger plattformspezifische Eskalationen.
Für Ihren Shop heißt das: Je mehr eigene Plugins Sie betreiben, desto eher lohnt ein automatisierter Test, der jede neue Shopware-Version prüft, bevor sie live geht.
Die folgenden Spannen sind Erfahrungswerte aus unseren Projekten, keine Angebote. Voraussetzung ist, dass der Code in Git liegt und der Shop über Composer aktualisiert wird. Wer erst aufräumen muss, zahlt diesen Aufwand einmalig obendrauf.
| Update-Typ | Beispiel | Aufwand mit Agentur | Dauer |
|---|---|---|---|
| Patch- oder Sicherheitsupdate | 6.7.14.0 auf 6.7.14.1 | Im Wartungsvertrag meist enthalten, einzeln 150 bis 500 € | 1 bis 3 Stunden inklusive Staging-Test |
| Minor-Update | 6.7.12 auf 6.7.15 | 500 bis 2.000 € | Ein halber bis zwei Tage |
| Major-Update | 6.6 auf 6.7 | 3.000 bis 15.000 € | 2 bis 10 Arbeitstage, bei vielen eigenen Admin-Modulen mehr |
| Zwei Major-Updates nacheinander | 6.5 auf 6.7 | 5.000 bis 25.000 € | 2 bis 4 Wochen |
| Migration Shopware 5 auf 6 | 5.7 auf 6.7 | Ab 20.000 €, Mittelstand 40.000 bis 120.000 € | 6 Wochen bis 6 Monate |
Die Spanne beim Major-Update erklärt sich fast vollständig über die Erweiterungen. Ein Shop mit zehn Store-Plugins und angepasstem Standard-Theme liegt am unteren Ende. Ein Shop mit fünf eigenen Plugins, davon zwei mit Admin-Modulen, individuellem Theme und ERP-Anbindung liegt am oberen Ende.
Für den laufenden Betrieb haben wir im Beitrag zu den Shopware Kosten 400 bis 2.500 € im Monat für Wartung, Monitoring und Updates genannt. Darin sind Patch- und Minor-Updates enthalten, ein Major-Update wird in der Regel gesondert kalkuliert. Als Faustregel bleibt: 10 bis 20 % der ursprünglichen Projektkosten pro Jahr für Pflege und Ausbau.

Abbildung: Ein Patch kostet wenige Hundert Euro, zwei aufgeschobene Hauptversionen bis zu 25.000 €; regelmäßige Updates sind die günstigste Strategie. Erfahrungswerte solution25, Stand Oktober 2026; Migration: kleiner Shop ab 20.000 €, Mittelstand bis 120.000 €
Shopware 5 wird seit Ende Juli 2024 nicht mehr weiterentwickelt, das steht in der End-of-Life-Dokumentation. Seitdem gibt es keine proaktiven Sicherheitsupdates mehr, Shopware reagiert nur noch auf gemeldete Lücken. Wer die Suchanfrage „Shopware 5 Update“ stellt, bekommt deshalb keine neue Version, sondern eine Entscheidung.
Der Weg auf Shopware 6 ist kein Update, sondern eine Migration: Die Daten kommen über den Migrationsassistenten, Theme und Plugins werden neu gebaut oder ersetzt, die SEO-Struktur braucht Weiterleitungen.
Als Übergangslösung bietet die Initiative safefive, ein Zusammenschluss von Agenturen ohne Beteiligung der Shopware AG, kostenpflichtige Fehlerbehebungen für Shopware 5 an. Das verschafft Zeit, ersetzt aber die Migration nicht. Wie wir vorgehen und was die Migration kostet, steht auf unserer Seite zur Migration von Shopware 5 auf 6.
Shop auf 6.7 mit Wartungsvertrag: Sie sind auf dem richtigen Weg. Prüfen Sie, ob Ihre Agentur die Minor-Releases tatsächlich einspielt und ob das Security Plugin 4.x aktiv ist. Fangen Sie an, die Abkündigungen für 6.8 in eigenen Plugins abzuarbeiten.
Shop auf 6.6 oder 6.5 ohne feste Betreuung: Für 6.5 endet der Sicherheitssupport am 28. Februar 2027, für 6.6 läuft er nur bis 6.8 erscheint. Planen Sie das Major-Update auf 6.7 für das erste Halbjahr 2027 mit Budget zwischen 3.000 und 15.000 €, bei 6.5 mit Zwischenschritt über 6.6.
Shop auf Shopware 5: Jeder Monat ohne Sicherheitsupdates erhöht das Risiko, und die Migration dauert bei einem kleinen Shop sechs bis zehn Wochen, bei einem mittelständischen Shop drei bis sechs Monate. Starten Sie mit einer Bestandsaufnahme der Plugins und Daten, nicht mit der Suche nach einem Theme.
Unsere Einschätzung: Wir empfehlen, Minor-Releases gebündelt alle ein bis drei Monate einzuspielen und Major-Updates nie bis kurz vor das Support-Ende aufzuschieben. Kleine, regelmäßige Schritte kosten über das Jahr weniger als ein großer Sprung, weil sich Fehler einer Version zuordnen lassen und die Plugins schrittweise nachziehen. Wer noch auf 6.5 ist, sollte den Schritt auf 6.6 jetzt auf Staging vorbereiten und direkt nach dem Saisongeschäft im Januar live nehmen, damit der Sicherheitssupport am 28. Februar 2027 nicht mitten im Projekt endet.
Prüfen Sie nach jedem Update die ersten 48 Stunden eng und einmal im Monat den Versionsstand.
| Kennzahl | Werkzeug | Richtwert |
|---|---|---|
| Versionsabstand | Administration, Changelog | Höchstens drei Minor-Releases hinter der aktuellen Version |
| Sicherheitsupdates | Changelog, Security Plugin | Innerhalb weniger Tage nach Erscheinen eingespielt |
| Fehler nach dem Update | Logs unter var/log, Monitoring | Keine neuen Fehler in den ersten 48 Stunden |
| Bestellungen und Conversion-Rate | Bestellübersicht, Google Analytics 4 | Auf dem Niveau derselben Wochentage vor dem Update |
| Ladezeit | PageSpeed Insights | LCP (Ladezeit) bis 2,5 Sekunden, INP (Reaktionszeit) bis 200 Millisekunden |
Nachsteuern sollten Sie, wenn Updates regelmäßig länger dauern als geplant, der Shop mehr als eine Hauptversion zurückliegt oder dieselben Plugins wiederholt Fehler verursachen. Dann helfen ein Plugin-Audit, der Ersatz problematischer Erweiterungen oder automatisierte Tests. Die Richtwerte sind Erfahrungswerte aus unseren Projekten, die Grenzwerte für die Ladezeit stammen von Google.
Die aktuelle Version ist Shopware 6.7.15.1 vom 7. Oktober 2026. Die Hauptversion 6.7 ist seit dem 17. Juni 2025 verfügbar und erhält monatlich Minor-Releases. Die nächste Hauptversion 6.8 ist für 2027 angekündigt.
Mit Support sind das 6.7 (aktuell), 6.6 (Extended Support, bis 6.8 erscheint) und 6.5 (nur Sicherheitsupdates bis 28. Februar 2027). Die Versionen 6.1 bis 6.4 sind aus dem Support, 6.4 seit dem 14. Mai 2025. Davon zu unterscheiden sind die Pläne Community Edition, Rise, Evolve und Beyond, die Lizenz und Funktionsumfang beschreiben, nicht die Softwareversion.
In der Administration unter Einstellungen, System, Shopware-Update wird die installierte Version angezeigt. Auf dem Server liefert der Befehl bin/console --version die Versionsnummer, alternativ steht sie in der composer.lock beim Paket shopware/core.
Kleine Shops nutzen den Web-Updater in der Administration, der Erweiterungen und Systemvoraussetzungen prüft und das Update nach Bestätigung des Backups einspielt. Für alle anderen Shops empfiehlt Shopware den Weg über Composer oder den Assistenten shopware-cli project upgrade. In jedem Fall gehören Staging-Test und Backup vor das Update.
Technisch läuft Shopware 5 weiter, und bestehende Verträge bleiben laut Shopware bestehen. Seit Ende Juli 2024 gibt es aber keine regulären Sicherheitsupdates mehr, nur noch reaktive Fixes für gemeldete Lücken. Für einen Shop, der Kundendaten und Zahlungen verarbeitet, ist das kein Dauerzustand.
Shopware 6 ist eine Neuentwicklung auf Basis von Symfony und Vue mit API-first-Architektur, Store API und Admin API, Rule Builder, Flow Builder und Erlebniswelten. Das Plugin-System ist nicht kompatibel, weshalb es keinen Update-Pfad gibt, sondern nur die Migration mit dem Migrationsassistenten. Shopware 6 wird außerdem in drei Betriebsarten angeboten: Self-Hosting, PaaS und SaaS.
Nein. Shopware hat keine Version 7 angekündigt, die nächste Hauptversion ist 6.8 im Jahr 2027. Beiträge, die ein Erscheinungsdatum für Shopware 7 nennen, beruhen auf Vermutungen.
Die häufigsten Ursachen sind eine deaktivierte oder inkompatible Erweiterung, nicht ausgeführte Datenbankmigrationen (system:update:finish fehlt), ein nicht kompiliertes Theme, ein alter Cache oder eine PHP-Version, die nicht zur Zielversion passt. Die Fehlermeldung steht in den Protokollen unter var/log oder in der Administration unter Einstellungen, System, Protokolle. Lässt sich die Ursache nicht innerhalb der vereinbarten Zeit beheben, spielen Sie das Backup zurück.
Sie wissen nicht genau, auf welcher Version Ihr Shop läuft, welche Plugins ein Update blockieren oder was der Sprung auf 6.7 kosten würde? Schreiben Sie uns, wir prüfen Versionsstand, Erweiterungen und Systemumgebung und nennen Ihnen eine Zahl, mit der Sie planen können.
Sie betreiben bereits einen Shop? Unsere kostenlose Shop-Analyse zeigt neben Technik und Versionsstand auch, wo Ihr Shop heute Umsatz liegen lässt.

Besnik Bilalli ist Gründer und CEO von solution25, der Shopware Agentur aus Bremen. Vor der Agenturgründung 2017 hat er selbst einen Online-Shop aufgebaut und auf mehr als 500 Bestellungen am Tag gebracht. Seitdem begleitet er Händler bei Shopware-Projekten, von der ersten Kalkulation bis zum laufenden Betrieb. Fragen zum Artikel beantwortet er gern persönlich: Kontakt aufnehmen.
Verantwortlich für Inhalt und Aktualisierung: Besnik Bilalli. Stand: Oktober 2026. Nächste inhaltliche Prüfung: Januar 2027.