
Plugins, Apps und Themes erklärt, das Mietmodell des Shopware Stores seit 2023 und 32 geprüfte Erweiterungen für Zahlung, Versand, SEO, Suche, Marketing, Consent, B2B und ERP. Dazu Plugin-Audit und Eigenentwicklung.
Shopware Plugins gibt es seit Mai 2023 nur noch zur Miete. Kostenpflichtige Erweiterungen kosten in den hier geprüften Kategorien 3,90 bis 82,90 € im Monat, die Anbindungen von PayPal, Klarna, DHL oder Trusted Shops sind im Store kostenlos und rechnen über den Dienst ab.
Wichtiger als der Preis ist die Kompatibilität. Jede Erweiterung muss für Shopware 6.7 freigegeben sein, sonst blockiert sie das nächste Update. Der Store nennt den Versionsbereich auf jeder Produktseite, aktuell bis 6.7.15.1.
Ein typischer Shop braucht 8 bis 15 Erweiterungen, nicht 30. Gesetzt sind Zahlung, Versand, Cookie-Einwilligung, Rechtstexte, Tracking, Newsletter und Bewertungen. Für Anforderungen, die der Store nicht sauber abdeckt, ist eine Eigenentwicklung ab 2.000 € oft günstiger als drei Plugins, die sich gegenseitig stören.
Jede Erweiterung kostet Miete und muss bei jedem Shopware-Update mitziehen, deshalb entscheidet die Auswahl über laufende Kosten und Update-Fähigkeit des Shops. Dieser Beitrag richtet sich an Shop-Betreiber und E-Commerce-Verantwortliche mit eigenem Shopware-6-Shop, die Erweiterungen auswählen, ihren Bestand aufräumen oder eine Eigenentwicklung erwägen.
Nach dem Lesen können Sie für zehn Kategorien eine passende Erweiterung mit Preis und Freigabe auswählen, Ihren Plugin-Bestand in sechs Schritten prüfen und entscheiden, wann ein eigenes Plugin günstiger ist als ein weiteres aus dem Store.
Wir haben vor der Gründung von solution25 selbst einen Online-Shop auf mehr als 500 Bestellungen am Tag gebracht und dabei gelernt, wie schnell ein Plugin-Stapel zum Update-Risiko wird. Seit 2017 setzen wir Shopware-Projekte um und entwickeln eigene Erweiterungen für Zahlungsanbieter, Abonnements und Warenwirtschaften.
Welche die besten Shopware Plugins sind, hängt vom Geschäftsmodell ab, nicht von einer Rangliste. Hersteller, Preismodell und freigegebene Version haben wir am 28. Oktober 2026 im Store geprüft, alle Preise Stand Oktober 2026, zuzüglich Mehrwertsteuer.
Im Shopware Store heißt alles Erweiterung. Technisch gibt es drei Arten, und die Wahl entscheidet darüber, in welcher Betriebsart der Shop laufen kann und wie riskant ein Update wird.
Ein Plugin läuft innerhalb des Shopware-Prozesses, hat direkten Zugriff auf die Datenbank und kann Kernfunktionen überschreiben: Preislogik, Produktimporte, Validierungen im Checkout. Das macht Plugins mächtig und zugleich anfällig, denn jede Änderung am Shopware-Kern kann ein Plugin brechen.
Laut Entwicklerdokumentation von Shopware werden Plugins in der Shopware Cloud (SaaS) nicht unterstützt. Wer dort verkauft, kann ausschließlich Apps installieren.
Apps gibt es seit Shopware 6.4. Sie laufen außerhalb des Shopware-Kerns, reagieren über Webhooks auf Ereignisse und greifen über die Admin-API auf Daten zu. Dadurch überstehen sie Updates deutlich besser und laufen in jeder Betriebsart.
Der Preis dafür ist die Eingriffstiefe: Es gibt keinen direkten Datenbankzugriff, und Eingriffe in Preisberechnung oder Checkout sind nur über vorgesehene Schnittstellen möglich. Trusted Shops und REVIEWS.io liefern ihre Shopware-Anbindung inzwischen als App.
Themes verändern das Erscheinungsbild der Storefront und werden technisch als Plugin oder App ausgeliefert. Für die Auswahl gelten dieselben Regeln: Freigabe für 6.7 und ein Hersteller, der regelmäßig nachzieht. Was ein eigenes Theme kostet, steht in unserem Beitrag zu den Shopware Kosten.
| Kriterium | Plugin | App |
|---|---|---|
| Ausführung | Im Shopware-Prozess, direkter Datenbankzugriff | Außerhalb des Kerns, Webhooks und Admin-API |
| Betriebsart | Self-Hosting, PaaS | Self-Hosting, PaaS, SaaS (Cloud) |
| Eingriffstiefe | Kernfunktionen überschreibbar | Nur über vorgesehene Schnittstellen |
| Update-Risiko | Hoch bei Versionssprüngen | Niedriger, Apps können im Store automatisch für neue Minor-Versionen freigegeben werden |
| Installation | Store, ZIP-Upload, Composer (PHP-Paketverwaltung) | Store, in SaaS nur über den Admin-Store |
Am 22. Mai 2023 hat Shopware im Forum erklärt, dass neue kostenpflichtige Erweiterungen ab sofort nur noch als Miete in den Store kommen, monatlich oder jährlich. Die Preise legen die Hersteller fest, nicht Shopware. Laut Shopware-Dokumentation ist die Kaufoption durch das Mietmodell ersetzt und wird nicht wieder eingeführt.
Alte Kauflizenzen dürfen weiter genutzt werden, Updates und Support gibt es dafür aber nur noch über eine Miete. Bei den von uns geprüften Erweiterungen liegt die Jahresmiete 5 bis 19 Prozent unter zwölf Monatsraten, die Monatsmiete ist monatlich kündbar, und viele Hersteller gewähren einen kostenlosen Testmonat.
Gekündigt wird nicht im Shop, sondern im Shopware Account unter Händler, Shops und der jeweiligen Domain. Die Miete endet zum nächstmöglichen Zeitpunkt, danach muss die Erweiterung deinstalliert und gelöscht werden, denn Erweiterungen ohne Lizenz dürfen laut Shopware nicht im Plugin-Manager bleiben.
In der Cloud gilt dasselbe Prinzip: Nur die Funktion „kündigen und entfernen“ beendet die Abrechnung, Deaktivieren oder Deinstallieren allein genügt nicht.
Eine Lizenz ist an die Shop-Domain gebunden. Für die Testumgebung fällt keine zweite Miete an: Wird die Staging-Domain im Shopware Account als Testumgebung mit Zuordnung zum Hauptshop angelegt, erhält sie die Lizenzen automatisch. Wie Sie eine solche Umgebung aufsetzen, zeigt unser Beitrag zur Shopware Staging-Umgebung.
Kostenlose Erweiterungen sind oft nur der Einstieg. Zahlungsanbieter rechnen je Transaktion ab, Consent-, Bewertungs- und Suchdienste über ein Abo beim Anbieter, das im Store nicht ausgewiesen ist.
Aus unseren Projekten: Ein kleiner Shop zahlt für Store-Erweiterungen ab etwa 100 € im Monat, ein mittelständischer Shop mit 10 bis 20 Erweiterungen 150 bis 600 €, ein B2B-Shop mit Suchlösung und B2B-Erweiterungen bis 900 €.

Abbildung: Acht geprüfte Erweiterungen zeigen die Spanne der Monatsmiete; wer B2B-Funktionen aus mehreren Plugins zusammensetzt, sollte die Summe mit einer Eigenentwicklung oder den B2B Components vergleichen. Quelle: Shopware Store, Produktseiten der Erweiterungen, Stand 28. Oktober 2026
Alle Angaben in den Tabellen stammen aus dem Shopware Store, Stand 28. Oktober 2026. „Freigegeben bis“ ist die höchste Shopware-Version, die der Hersteller im Store freigegeben hat; aktuell ist laut Changelog, der Versionshistorie von Shopware, 6.7.15.1 vom 7. Oktober 2026.
| Erweiterung | Hersteller | Preis im Store | Freigegeben bis | Bewertung (Anzahl) |
|---|---|---|---|---|
| PayPal für Shopware 6 | shopware AG | kostenlos, Gebühren je Transaktion bei PayPal | 6.7.15.1 | 2,1 (85) |
| Klarna Payments für Shopware 6 | Klarna | kostenlos, Gebühren je Transaktion bei Klarna | 6.7.15.1 | 3,9 (20) |
| Mollie Zahlungen für Shopware 6 | Mollie | kostenlos, Gebühren je Transaktion bei Mollie | 6.7.15.1 | 4,1 (43) |
| Stripe Payments für Shopware 6 Plugin | Stripe | kostenlos, Gebühren je Transaktion bei Stripe | 6.7.15.0 | 2,5 (49) |
PayPal ist mit über 13.000 Downloads das meistgenutzte Zahlungsplugin und zugleich das am schlechtesten bewertete: 85 Bewertungen, im Schnitt 2,1 von 5 Sternen. Die jüngsten Bewertungen beschreiben vor allem abgebrochene Zahlungen nach Plugin- oder Shopware-Updates. Unsere Anleitung PayPal in Shopware 6 integrieren zeigt die Einstellungen, an denen es meistens hakt.
Mollie bündelt PayPal, Klarna, Apple Pay und Kreditkarte in einem Plugin mit einem Vertrag und ist mit 4,1 Sternen die stabilste Option für kleine und mittlere Shops. Das eigene Klarna-Plugin lohnt sich, wenn Rechnungs- und Ratenkauf im Vordergrund stehen, siehe Klarna in Shopware 6 integrieren. Shopware Payments ist in allen Plänen enthalten und braucht kein Plugin.
| Erweiterung | Hersteller | Preis im Store | Freigegeben bis | Bewertung (Anzahl) |
|---|---|---|---|---|
| DHL Versand | Pickware | kostenlos, DHL-Geschäftskundenkonto nötig | 6.7.15.1 | 4,4 (58) |
| GLS Versand | Pickware | kostenlos, GLS-Kundenkonto mit API-Zugang nötig | 6.7.15.1 | 4,2 (5) |
| Sendcloud | Sendcloud | Erweiterung kostenlos, Sendcloud-Tarif separat | 6.7.15.1 | 3,5 (17) |
Mit über 10.000 Downloads ist DHL Versand von Pickware der Standard für Versand- und Retourenlabels direkt aus der Administration. Wer mehrere Paketdienste mischt oder ein Retourenportal braucht, kommt mit Sendcloud schneller ans Ziel, zahlt aber den Sendcloud-Tarif zusätzlich.
| Erweiterung | Hersteller | Preis im Store | Freigegeben bis | Bewertung (Anzahl) |
|---|---|---|---|---|
| SEO Professional | Dreischild GmbH | 39,90 € im Monat oder 399 € im Jahr | 6.7.15.1 | 4,3 (29) |
| SEO Tools für SEO Professionals | ACRIS E-Commerce GmbH | 29,99 € im Monat oder 299 € im Jahr | 6.7.15.0 | 5,0 (4) |
| Filter SEO URL und SEO Filter Landingpages | Dreischild GmbH | 19,95 € im Monat oder 195 € im Jahr | 6.7.15.1 | 5,0 (2) |
Shopware 6 bringt SEO-URLs, Canonicals (die Angabe der Haupt-URL einer Seite), Sitemap und robots-Steuerung bereits mit. SEO Professional ergänzt eine Meta-Vorschau mit Zeichenlänge, Weiterleitungen mit regulären Ausdrücken (Suchmustern für viele URLs zugleich), JSON-LD statt Microdata (zwei Formate für strukturierte Daten) und Generatoren, die Titel und Beschreibungen nach Vorlage für den ganzen Katalog erzeugen.
Für Shops mit vielen Filterkombinationen ist der größere Hebel eine indexierbare Landingpage je Kombination, etwa „Laufschuhe Herren Größe 44“. Dafür reicht das kleinere Dreischild-Plugin.
| Erweiterung | Hersteller | Preis im Store | Freigegeben bis | Bewertung (Anzahl) |
|---|---|---|---|---|
| DooFinder Search and Discovery | DooFinder | Erweiterung kostenlos, Dienst im Abo nach 30 Tagen Test | 6.7.15.1 | 3,7 (5) |
| Algolia Integration für Shopware | shopware AG | kostenlos, Algolia-Konto mit eigenen Gebühren nötig | 6.7.15.1 | neu seit 21. Oktober 2026, noch ohne Bewertung |
| Suche Pro (KI-Suche, Elasticsearch und OpenSearch) | ACRIS E-Commerce GmbH | 69 € im Monat oder 699 € im Jahr | 6.7.15.1 | 5,0 (19) |
Die Standardsuche von Shopware reicht für einige tausend Produkte. Darüber gibt es zwei Wege: Elasticsearch oder OpenSearch, also ein eigener Suchserver, den Shopware nativ unterstützt und den wir im Beitrag Elasticsearch und OpenSearch für Shopware 6 beschreiben, oder ein Suchdienst wie Doofinder oder Algolia, der Suche, Filter und Vorschläge übernimmt.
Shopware hat im Oktober 2026 eine eigene Algolia-Integration veröffentlicht, kostenlos, aber mit Algolia-Konto und dessen Gebühren. Das ACRIS-Plugin ist die Wahl, wenn Synonyme, Gewichtung und Tippfehlertoleranz im eigenen Hosting bleiben sollen.
| Erweiterung | Hersteller | Preis im Store | Freigegeben bis | Bewertung (Anzahl) |
|---|---|---|---|---|
| Trusted Shops Easy Integration für Shopware 6 | Trusted Shops SE | App kostenlos, Mitgliedschaft bei Trusted Shops nötig | 6.7.15.1 | 2,9 (36) |
| REVIEWS.io | REVIEWS-io | App kostenlos, Tarif bei REVIEWS.io separat | 6.7.15.1 | 3,6 (5) |
| Trustpilot Bewertungen | ecocode | kostenlos, Trustpilot-Konto mit kostenlosem Basispaket | 6.7.13.0 | 4,2 (10) |
Produktbewertungen sind in Shopware 6 eingebaut. Externe Dienste lohnen sich für Shop-Bewertungen mit Siegel, Käuferschutz und Sternen in den Google-Anzeigen. Trusted Shops ist im deutschen Markt die bekannteste Marke, die App läuft in Self-Hosting und Cloud. Die Einrichtung mit Trustbadge und Bewertungs-Widgets zeigt unser Leitfaden Trusted Shops in Shopware 6 einrichten.
Trustpilot ist die Alternative für international verkaufende Shops. Die Erweiterung stammt allerdings nicht von Trustpilot selbst, sondern vom Dienstleister ecocode, und ist derzeit nur bis 6.7.13.0 freigegeben.
| Erweiterung | Hersteller | Preis im Store | Freigegeben bis | Bewertung (Anzahl) |
|---|---|---|---|---|
| Klaviyo | Klaviyo | kostenlos, Klaviyo-Tarif separat | 6.7.15.1 | 1,0 (1) |
| CleverReach Newsletter App für Shopware 6 | CleverReach | kostenlos, CleverReach-Tarif separat mit kostenlosem Einstieg | 6.7.14.2 | 2,4 (18) |
| Brevo (ehemals Sendinblue) | Brevo | kostenlos, Brevo-Tarif separat | 6.7.15.1 | 3,8 (39) |
Shopware verwaltet Newsletter-Empfänger mit Double-Opt-in (Bestätigung der Anmeldung per Link) und verschickt über den Flow Builder, die Ablaufsteuerung von Shopware, Transaktionsmails, aber keine Kampagnen. Dafür braucht es ein E-Mail-Tool mit Anbindung. Klaviyo ist bei Shops mit hohem Umsatzanteil aus Segmenten und Flows die Referenz, CleverReach und Brevo sind die preiswerteren Einstiege mit Warenkorbabbrecher-Mails und Kontaktabgleich.
Die einzelne Klaviyo-Bewertung sagt wenig aus, aussagekräftiger ist das letzte Update: Es liegt bei allen drei Anbindungen im September oder Oktober 2026.
| Erweiterung | Hersteller | Preis im Store | Freigegeben bis | Bewertung (Anzahl) |
|---|---|---|---|---|
| Google Tag Manager (GA4, Google Ads, Server-Side Tracking) | ACRIS E-Commerce GmbH | 4,90 € im Monat oder 49,90 € im Jahr | 6.7.15.1 | 4,9 (10) |
| Google Tag Manager (GA4 und Server Side Tracking) | BuI Hinsche GmbH | 7,90 € im Monat oder 89,90 € im Jahr | 6.7.15.1 | 4,9 (12) |
| Matomo Tracking und E-Commerce | Campit | 5,99 € im Monat oder 59,99 € im Jahr | 6.7.14.2 | 5,0 (2) |
Shopware bindet GA4 über die Einstellungen des Vertriebskanals ohne Plugin ein. Wer Google Ads, Server-Side-Tagging (Tracking über einen eigenen Server statt im Browser) oder weitere Tools über einen Container steuern will, braucht ein Tag-Manager-Plugin: Beide genannten füllen den Data Layer, also die Datenstruktur, aus der der Tag Manager liest, mit view_item, add_to_cart, begin_checkout und purchase und steuern den Google Consent Mode v2, sodass Tracking erst nach Einwilligung startet.
Für Shops, die Daten auf eigenen Servern halten wollen, ist Matomo die Alternative. Die Einrichtung und Prüfung mit DebugView, der Testansicht von GA4, beschreibt unser GA4-Leitfaden für Shopware 6.
| Erweiterung | Hersteller | Preis im Store | Freigegeben bis | Bewertung (Anzahl) |
|---|---|---|---|---|
| Usercentrics Consent Manager | Usercentrics GmbH | App kostenlos, Usercentrics-Abo nach 30 Tagen Test | 6.7.15.1 | noch ohne Bewertung |
| EU Cookie Richtlinie Pro (SW6) mit Consent Mode v2 | ACRIS E-Commerce GmbH | 9,99 € im Monat oder 99 € im Jahr | 6.7.15.1 | 5,0 (38) |
| AGB-Schnittstelle für Shopware 6 | IT-Recht Kanzlei | Plugin kostenlos, Rechtstexte-Service kostenpflichtig, monatlich kündbar | 6.7.15.0 | 5,0 (9) |
| Händlerbund Integration für Shopware 6 | Händlerbund Management AG | Plugin kostenlos, Mitgliedschaft nötig | 6.7.14.1 | 5,0 (3) |
Shopware 6 bringt einen Cookie-Hinweis mit, der die eigenen Cookies verwaltet. Skripte aus Marketing-Plugins blockiert er nur, wenn der Hersteller sie korrekt registriert hat. Das ACRIS-Plugin erkennt Cookies installierter Erweiterungen selbst, lädt Skripte erst nach Zustimmung und ist mit 38 Bewertungen bei 5,0 Sternen eine der bestbewerteten Erweiterungen im Store. Usercentrics passt, wenn ein Consent-Dienst für mehrere Websites und Länder gebraucht wird.
Für Rechtstexte gibt es zwei etablierte Wege: die AGB-Schnittstelle der IT-Recht Kanzlei mit über 4.000 Downloads oder die Händlerbund-Integration, deren aktuelle Version 4.0 nur für Shopware 6.7 freigegeben ist. Beide aktualisieren AGB, Widerrufsbelehrung und Datenschutzerklärung über die Schnittstelle.
| Erweiterung | Hersteller | Preis im Store | Freigegeben bis | Bewertung (Anzahl) |
|---|---|---|---|---|
| B2B Login (B2B Basis-App) | VIOSYS AG | 82,90 € im Monat oder 845,58 € im Jahr | 6.7.14.1 | 5,0 (2) |
| B2B Rabatte (Rabattgruppen und Staffelpreise) | ACRIS E-Commerce GmbH | 69,90 € im Monat oder 699 € im Jahr | 6.7.15.1 | 5,0 (5) |
| B2B Registrierung und Checkout nur für Firmenkunden | ACRIS E-Commerce GmbH | 3,90 € im Monat oder 39 € im Jahr | 6.7.15.1 | noch ohne Bewertung |
Shopware liefert Angebote, Einkaufsfreigaben und Mitarbeiterkonten als B2B Components, laut Preisseite allerdings erst im Plan Evolve ab 2.400 € im Monat. Für Händler darunter decken Store-Erweiterungen die häufigsten Anforderungen ab: Mitarbeiter-Logins mit Rollen und Rechten (VIOSYS), produktübergreifende Staffelrabatte je Kundengruppe (ACRIS) und die Beschränkung von Registrierung und Checkout auf Firmenkunden.
Ab drei bis vier B2B-Erweiterungen verschiedener Hersteller wird es unübersichtlich, weil alle in Preisberechnung und Checkout eingreifen. Wann sich der Wechsel auf die Shopware-eigenen Komponenten lohnt, steht auf unserer Seite zu den Shopware B2B-Komponenten.
| Erweiterung | Hersteller | Preis im Store | Freigegeben bis | Bewertung (Anzahl) |
|---|---|---|---|---|
| Pickware ERP, WMS und POS | Pickware | Abrechnung über Pickware, Pläne Starter, Advanced und Professional, Preise auf pickware.com | 6.7.15.1 | 4,3 (31) |
| weclapp Cloud ERP Schnittstelle | weclapp | kostenlos, weclapp-Tarif separat | 6.7.14.2 | noch ohne Bewertung |
| Xentral ERP für Shopware 6 | Xentral ERP Software GmbH | kostenlos, Xentral-Tarif separat | 6.6.10.27 | 5,0 (1) |
Pickware läuft als Warenwirtschaft vollständig in Shopware: Lager, Versand und Kasse werden in der Administration bedient, ohne Synchronisation zwischen zwei Systemen. Die weclapp-Schnittstelle überträgt Artikel, Bestellungen und Bestände zwischen Cloud-ERP und Shop.
Das Xentral-Plugin zeigt das Kompatibilitätsproblem in Reinform: Es ist nur bis Shopware 6.6.10.27 freigegeben, der letzte Changelog-Eintrag stammt vom April 2021, und der Store weist selbst darauf hin, dass die Erweiterung nicht mit der aktuellen Version kompatibel ist. Wer Xentral mit 6.7 betreiben will, braucht eine andere Anbindung. Welche Schnittstelle zu welcher Shop-Größe passt, steht in unserem Beitrag zur ERP-Integration für Shopware 6.
Shopware veröffentlicht alle paar Wochen Minor- oder Patch-Versionen und einmal im Jahr eine neue Major-Version. Shopware 6.7 ist seit Juni 2025 aktuell, 6.6 erhält laut endoflife.date bis Februar 2028 Sicherheitsupdates, 6.5 bis Februar 2027.
Beim Update über die Administration prüft Shopware jede Erweiterung und zeigt laut Update-Anleitung einen von drei Status: bereits kompatibel, kompatibel nach einem Update der Erweiterung oder nicht kompatibel. Im letzten Fall gibt es keine Nachfolgeversion, die Erweiterung funktioniert nach dem Update nicht mehr. Wer das Update trotzdem erzwingt, riskiert, dass der Shop danach nicht mehr erreichbar ist.
Shopware empfiehlt ausdrücklich eine Testumgebung und ein eigenes Backup, denn Shopware selbst legt keines an. In der Cloud entscheidet der Hersteller: Aktualisiert er seine App nicht vor einem Release, deaktiviert Shopware sie automatisch.
Ein solches Audit dauert bei 15 bis 30 Erweiterungen ein bis zwei Tage und kostet bei Stundensätzen von 100 bis 180 € zwischen 1.000 und 3.500 €. Nach unserer Erfahrung lassen sich danach 20 bis 30 Prozent der Erweiterungen abschalten, und das nächste Update wird planbar.
Prüfen Sie diese vier Kennzahlen monatlich bei der Rechnungskontrolle und vollständig vor jedem Major-Update.
Nachsteuern sollten Sie, wenn eine Erweiterung sechs Monate ohne Update bleibt, eine neue Erweiterung den LCP über 2,5 Sekunden treibt, ein Update an einer nicht freigegebenen Erweiterung hängt oder FroshTools wiederkehrende Fehler im Log zeigt.
Voraussetzung für ein planbares Update ist eine Staging-Umgebung mit denselben Erweiterungen wie im Live-Shop. Die Grenzen von Store-Plugins liegen dort, wo mehrere Hersteller in dieselbe Geschäftslogik eingreifen: Dann hilft kein weiteres Plugin, sondern eine Eigenentwicklung oder die Shopware-eigenen Komponenten.
Der Store deckt Standardfälle ab. Sobald eine Anforderung spezifisch für Ihr Geschäft ist, kostet die Kombination aus drei Plugins, die dieselbe Stelle im Checkout überschreiben, mehr Betreuungszeit als ein eigenes Plugin.
| Situation | Store-Erweiterung | Eigenentwicklung |
|---|---|---|
| Standardfunktion wie Zahlung, Versandlabel, Consent | Ja, Hersteller pflegt die Schnittstelle | Nein |
| Anforderung über Konfiguration oder Rule Builder (Regelwerk der Administration) lösbar | Ja, oft sogar ohne Erweiterung | Nein |
| Zwei oder mehr Plugins greifen in dieselbe Stelle ein | Riskant, Konflikte bei jedem Update | Ja, eine Erweiterung mit klarer Logik |
| Schnittstelle zu einem System ohne Store-Konnektor | Nicht verfügbar | Ja |
| Geschäftslogik, die Ihren Wettbewerbsvorteil ausmacht | Nur Näherung | Ja, mit Übergabe des Quellcodes |
| Shop in der Shopware Cloud (SaaS) | Nur Apps | Nur als App mit eigenem Server |
Erfahrungswerte aus unseren Projekten: Eine kleine Erweiterung mit klarer Logik und ohne Admin-Oberfläche kostet 2.000 bis 5.000 €, ein Plugin mit Konfiguration in der Administration und Anpassungen in der Storefront 5.000 bis 15.000 €, eine bidirektionale Schnittstelle mit Fehlerbehandlung und Monitoring 15.000 bis 30.000 €. Dazu kommen jährlich 10 bis 20 Prozent der Entwicklungskosten für Updates, denn ein eigenes Plugin muss bei jedem Shopware-Release ebenfalls getestet werden.
Welche Zahlungs-, Marketing- und Logistikanbindungen wir bereits gebaut haben und wie die Pflege nach dem Start geregelt ist, zeigt unsere Seite zur Shopware Plugin-Entwicklung. Was ein Angebot für eine Eigenentwicklung enthalten sollte:
TonerPartner betreibt 32 Online-Marken für Druckerzubehör, die zuvor eigene Shops mit eigenen Codebasen und Plugins hatten. Wir haben sie in einem Shopware-6-Blueprint-System zusammengeführt und eigene Plugins für Kompatibilität, die Zuordnung von Kartuschen zu Druckern, markenspezifische Filter und SEO-Regeln für Kategorien entwickelt. Laut Case Study stiegen die Konversionsraten um 25 Prozent, und Wartung und Updates wurden in der gemeinsamen Umgebung einfacher und schneller.
Miniature Market, ein Händler für Brettspiele, Miniaturen und Hobbybedarf, kam von einem großen Magento-Shop mit tausenden SKUs ohne verlässlichen Vorbestell-Ablauf. Für Shopware 6 haben wir ein eigenes Vorbestell-Plugin mit Anzahlungen, geplanten Veröffentlichungen, Teillieferungen und Schutz reservierter Mengen entwickelt. Laut Case Study gingen danach Fulfillment-Fehler und Support-Tickets zurück.
Acht Fragen, die wir vor jeder Installation beantworten. Das dauert zehn Minuten je Erweiterung und erspart die meisten späteren Probleme.
Unsere Einschätzung: Wir lassen pro Funktion genau eine Erweiterung zu und prüfen vor jeder neuen zuerst, ob Konfiguration oder Rule Builder die Anforderung schon lösen. Jede zusätzliche Erweiterung muss bei jedem Update mitgetestet werden, und dieser Aufwand entscheidet darüber, ob ein Shop aktuell bleibt. Wo eine Anforderung Ihr Geschäftsmodell ausmacht, ist ein eigenes Plugin mit übergebenem Quellcode die stabilere Lösung als mehrere sich überschneidende Mietlizenzen.
Plugins laufen im Shopware-Prozess mit direktem Datenbankzugriff und können Kernfunktionen überschreiben. Apps laufen außerhalb, kommunizieren über Webhooks und die Admin-API und sind die einzige Erweiterungsart für die Shopware Cloud. Für Self-Hosting und PaaS sind beide möglich, Apps überstehen Updates in der Regel besser.
In der Administration unter Erweiterungen, Meine Erweiterungen verbinden Sie Ihren Shopware Account und installieren gekaufte Erweiterungen direkt aus dem Store, alternativ per ZIP-Datei über „Erweiterung hochladen“. Nach der Installation ist die Erweiterung zunächst deaktiviert und muss von Hand eingeschaltet werden. In der Cloud sollten Store-Apps immer über den Admin-Store installiert werden, nicht per Upload.
Kostenpflichtige Erweiterungen liegen in den geprüften Kategorien zwischen 3,90 und 82,90 € im Monat, die Jahresmiete ist 5 bis 19 Prozent günstiger. Ein durchschnittlicher Shop mit 10 bis 20 Erweiterungen zahlt 150 bis 600 € im Monat an den Store, zuzüglich der Gebühren von Zahlungs-, Bewertungs- und Newsletter-Diensten.
Ja. Die Anbindungen von PayPal, Klarna, Mollie, DHL, Sendcloud, Klaviyo, CleverReach, Brevo und Trusted Shops sind im Store kostenlos, abgerechnet wird über den jeweiligen Dienst. Auch das Sicherheits-Plugin von Shopware und FroshTools kosten nichts. Das Standard-Theme der Storefront ist in jeder Installation enthalten, Themes aus dem Store werden wie Plugins gemietet.
Nein. Shopware 6 hat eine andere Architektur, Shopware-5-Erweiterungen sind im Store eigene Produkte und lassen sich nicht übernehmen. Bei einer Migration wird jedes Plugin durch eine Shopware-6-Erweiterung ersetzt oder neu entwickelt. Shopware 5 erhält seit Juli 2024 keine Sicherheitsupdates mehr.
Sie planen einen neuen Shopware-Shop oder eine Erweiterung, die der Store nicht abdeckt? Schreiben Sie uns, wir sagen Ihnen, welche Store-Erweiterungen die Anforderung lösen und wo sich eine Eigenentwicklung rechnet, inklusive Aufwandsschätzung.
Sie betreiben bereits einen Shopware-Shop? In unserer kostenlosen Shop-Analyse prüfen wir unter anderem Ihre installierten Erweiterungen: Kompatibilität mit 6.7, Einfluss auf die Ladezeit und Lizenzen, die Sie nicht mehr brauchen.
Mehr über unsere Arbeitsweise, Zertifizierungen und Standorte lesen Sie auf der Seite Shopware Agentur solution25.

Besar Bilalli ist Mitgründer und Geschäftsführer von solution25, der Shopware Agentur aus Bremen. Vor der Agenturgründung 2017 hat er gemeinsam mit Besnik Bilalli einen eigenen Online-Shop ohne Startkapital aufgebaut und auf mehr als 500 Bestellungen am Tag gebracht. Seitdem begleitet er Händler bei Shopware-Projekten, von der Systemauswahl bis zum laufenden Betrieb. Fragen zum Artikel beantwortet er gern persönlich: Kontakt aufnehmen.
Verantwortlich für Inhalt und Aktualisierung: Besar Bilalli. Stand: Oktober 2026. Nächste inhaltliche Prüfung: Januar 2027.