
Der Praxisleitfaden für Shopware: welche Fragen Kunden an ChatGPT, AI Mode und Perplexity stellen, wie Antwortmaschinen Ihren Shop lesen und welche Einstellungen, Texte und Daten Sie ab Shopware 6.7 anpassen.
Answer Engine Optimization (AEO) bereitet Ihren Shop darauf vor, dass ChatGPT, Google AI Mode und Perplexity ihn zitieren und seine Produkte empfehlen. Es zählt nicht der Platz in der Trefferliste, sondern ob ein Absatz, eine Eigenschaft oder ein Feed-Datensatz die Frage des Kunden direkt beantwortet.
Shopware 6.7 bringt die Technik weitgehend mit. Die robots.txt, die Datei mit den Regeln für Crawler, lässt sich seit 6.7.1 je Domain pflegen, strukturierte Daten als JSON-LD gibt es seit 6.7.9 und einen Produktfeed für OpenAI seit 6.7.10.
Den Ausschlag geben Inhalte und Fakten: Antwortabsätze, FAQ-Blöcke in Erlebniswelten (den Seitenlayouts von Shopware), gepflegte Eigenschaften, echte Bewertungen sowie maschinenlesbare Angaben zu Lieferzeit, Rückgabe und Hersteller. Aus unserer Erfahrung kostet die technische Basis 2.000 bis 8.000 €, die laufende Pflege 800 bis 3.000 € im Monat.
Antwortmaschinen zitieren einzelne Absätze und Datensätze, und ein Shop mit Werbetexten und lückenhaften Eigenschaften liefert ihnen nichts Zitierfähiges. Dieser Beitrag richtet sich an Shop-Betreiber und Content-Verantwortliche mit eigenem Shopware-6-Shop, die Kategorie- und Produktseiten für ChatGPT, AI Mode und Perplexity aufbereiten wollen.
Nach dem Lesen können Sie für Ihre wichtigsten Kategorien festlegen, welche Kundenfragen beantwortet werden, an welcher Stelle in Shopware die Antwort steht und wie Sie die Wirkung messen.
Wir haben vor der Gründung von solution25 selbst einen Online-Shop aufgebaut und auf mehr als 500 Bestellungen am Tag gebracht. Seit 2017 setzen wir Shopware-Projekte für Händler um, vom ersten Shop bis zum B2B-System mit ERP-Anbindung.
Wie KI-Systeme ihre Quellen grundsätzlich auswählen, erklärt unser Beitrag zur GEO-Optimierung, die technischen Einstellungen von robots.txt bis JSON-LD der Leitfaden GEO für Shopware. Hier geht es um die Inhalte. Alle Preise Stand Oktober 2026, zuzüglich Mehrwertsteuer.
Answer Engine Optimization umfasst alle Maßnahmen, mit denen Inhalte als direkte Antwort in KI-Systemen erscheinen: in ChatGPT, Perplexity, Copilot und Gemini sowie in den AI Overviews und im AI Mode von Google. Statt zehn Links liefert eine Antwortmaschine einen fertigen Text oder eine Produktauswahl und nennt wenige Quellen.
Zitierfähig ist ein Satz, der sich aus der Seite lösen lässt und ohne Kontext stimmt. „Unser Rucksack überzeugt durch durchdachte Details“ taugt dafür nicht, „Der Rucksack fasst 45 Liter und wiegt 1,4 kg“ dagegen schon: Er beantwortet eine konkrete Frage und lässt sich prüfen.
| Kriterium | SEO | AEO | GEO |
|---|---|---|---|
| Leitfrage | Rankt die Seite für das Keyword? | Beantwortet der Inhalt die Frage direkt? | Nennen KI-Systeme die Marke? |
| Ergebnis | Platz in der Trefferliste, Klick | Zitat, Produktkarte, Empfehlung | Erwähnung über alle KI-Systeme |
| Hebel im Shop | Technik, Struktur, Links | Antwortabsätze, FAQ, strukturierte Daten, Feeds | Zusätzlich Fachmedien und Verzeichnisse |
| Messung | Search Console, Rank-Tracker | Prompt-Tests, KI-Berichte von Google und Bing | Monitoring-Tools |
Die Begriffe überschneiden sich und werden oft synonym verwendet, dazu kommen ChatGPT-SEO und die doppelte Form AEO-Optimierung. Wir trennen so: AEO arbeitet an der einzelnen Antwort und ihren Daten, GEO zusätzlich an der Wahrnehmung der Marke im Web.
Laut einer Ahrefs-Studie mit 15.000 Suchanfragen vom August 2025 standen nur rund 12 % der von KI-Assistenten zitierten URLs für die ursprüngliche Anfrage in den Google-Top-10. Bei ChatGPT waren es 8 %, bei Perplexity 28,6 %.
Bei den AI Overviews stammten im März 2026 nur noch rund 38 % der zitierten URLs aus den Top-10, im Juli 2025 waren es 76 % (Ahrefs, mit verbesserter Messmethode). Ahrefs vermutet als Grund den „query fan-out“: Google zerlegt eine Frage in mehrere Teilanfragen und sammelt dazu Quellen (Google Search Central). Eine Seite, die auch die Folgefragen beantwortet, hat deshalb bessere Chancen als eine, die nur auf ein Keyword zielt.

Abbildung: Die Grafik zeigt, dass KI-Systeme häufig Seiten außerhalb der Top 10 zitieren: Wer Folgefragen konkret beantwortet, kann auch ohne Spitzenplatz in die Antwort kommen. Quelle: Ahrefs, Studie mit 15.000 Suchanfragen (August 2025) und Auswertung der AI Overviews mit geänderter Messmethode (März 2026)
52 % der deutschen Verbraucher nutzen KI beim Online-Einkauf, im September 2025 waren es 44 %. Das ergab die Studie „The State of Agentic Commerce in Europe“ von Deloitte vom Mai 2026 mit 1.500 Befragten in Deutschland. Am häufigsten vergleichen die Nutzer Preise (32 %) und Produkte (24 %) oder lassen Bewertungen zusammenfassen (22 %).
Für Technik und langlebige Konsumgüter meldet NIQ: 8 % der Verbraucher, die vor dem Kauf online recherchieren, nutzen KI-Suche, davon 84 % ChatGPT. Sie vergleichen vor allem Modelle (55 %), suchen den besten Preis (53 %) oder vergleichen Marken (38 %).
Daraus ergeben sich drei Fragetypen: Auswahlfragen („Welches Produkt passt für …?“), Vergleichsfragen („A oder B?“) und Detailfragen zu Eigenschaften, Lieferung und Rückgabe. Preise übernimmt ChatGPT laut OpenAI aus strukturierten Produktdaten, sie gehören deshalb in Feed und JSON-LD.
Die Fragen sind Beispiele, keine Messwerte. Die rechte Spalte zeigt, wo die Antwort im Shop stehen sollte.
| Branche | Beispielfrage an den KI-Assistenten | Wo die Antwort in Shopware steht |
|---|---|---|
| Garten und Baumarkt | „Welcher Akku-Rasenmäher reicht für 400 m² mit leichter Hanglage?“ | Kategorietext mit Auswahlregel, Eigenschaften Flächenleistung und Schnittbreite |
| Outdoor und Sport | „Welche Wanderschuhe eignen sich für breite Füße auf Mehrtagestouren?“ | Eigenschaft Leistenweite, FAQ zur Passform, Bewertungen mit Größenhinweis |
| Elektronik | „Welcher Saugroboter kommt mit Hochflor-Teppich und Tierhaaren zurecht?“ | Vergleichstabelle in der Erlebniswelt, Eigenschaften Saugleistung und Teppicherkennung |
| B2B und Ersatzteile | „Wer liefert Ersatzdichtungen für Thermostatarmaturen auf Rechnung an Gewerbekunden?“ | Kompatibilität als Eigenschaft, FAQ zu Zahlung und Versand für Firmenkunden |
Antwortmaschinen nutzen vier Zugänge: Crawler für HTML-Seiten, strukturierte Daten, Produktfeeds und Schnittstellen für Agenten. Shopware hat zwischen 6.7.1 und 6.7.15 für jeden davon Funktionen ergänzt.
| Zugang | Was gelesen wird | Stelle in Shopware | Verfügbar seit |
|---|---|---|---|
| Crawler (OAI-SearchBot, PerplexityBot, Googlebot) | Texte, Eigenschaften, Bewertungen im HTML | robots.txt je Domain in den Grundeinstellungen | 6.7.1, davor als Datei |
| Sitemap | Alle indexierbaren URLs | Einstellungen, Bereich Sitemap | Kernfunktion |
| Strukturierte Daten | Produkt, Angebot, Bewertungen, Versand | Feature-Flag JSON_LD_DATA | 6.7.9, davor Microdata |
| Produktfeeds | Preis, Verfügbarkeit, GTIN, Rückgabe | Verkaufskanäle Produktvergleich und Agentic Commerce | Agentic Commerce seit 6.7.10 |
| Agentic Files | /llms.txt, /AGENTS.md | Details des Verkaufskanals | 6.7.12 |
| Store API mit MCP-Server | Zugriff für Agenten, Katalog per Erweiterung | /store-api/_mcp | 6.7.11, experimentell |
Die Standard-Storefront rendert serverseitig, erzeugt das HTML also auf dem Server (Shopware), und das zählt: Laut Vercel und MERJ führten Ende 2024 die Crawler von OpenAI, Anthropic und Perplexity kein JavaScript aus. Was ein Plugin per JavaScript nachlädt oder ein Headless-Frontend, also ein vom Shopsystem getrenntes Frontend, nur im Browser rendert, bleibt für sie unsichtbar.
Seit 6.7.9 gibt Shopware Produkt, Angebot, Bewertungen und Shopdaten als JSON-LD aus, sofern das Feature-Flag JSON_LD_DATA, ein Schalter für neue Funktionen, aktiv ist. Google verlangt für KI-Antworten kein spezielles Markup, empfiehlt aber, dass strukturierte Daten zum sichtbaren Text passen: Preis, Lieferzeit und Bewertungen im Antwortabsatz müssen mit dem JSON-LD übereinstimmen, mehr dazu unter Rich Snippets in Shopware.
Voraussetzung für jede Textarbeit ist der Crawler-Zugang, denn wer OAI-SearchBot aussperrt, erscheint laut OpenAI nicht in den Suchantworten von ChatGPT. Die Einstellungen im Einzelnen beschreibt unser Leitfaden GEO für Shopware: Allow-Regeln für Feed-Landingpages und Vorschaubilder, die Sitemap, den MCP-Server als Schnittstelle für KI-Agenten und die llms.txt, eine Inhaltsübersicht für KI-Systeme, deren Wirkung auf Zitate nicht belegt ist.
Die Technik öffnet den Zugang, zitiert werden Inhalte. Wir gehen in sieben Schritten vor, zuerst für die 20 umsatzstärksten Kategorien und ihre Bestseller:
Die folgenden Abschnitte zeigen, wie Texte und Daten in Shopware aussehen.
Der erste Absatz der Produktbeschreibung sagt, was das Produkt ist, für wen es sich eignet und wo seine Grenzen liegen. Werbesätze rücken nach unten.
Ein Beispieltext ohne reale Produktangaben: „Der Akku-Mäher schafft mit einer Ladung bis zu 400 m², schneidet 37 cm breit und wiegt 15 kg. Für Hänge über 20 % Steigung empfehlen wir ein Modell mit Radantrieb.“ Jede Aussage lässt sich einzeln zitieren, die genannte Grenze macht die Empfehlung glaubwürdig.
Der Kategorietext beginnt mit einer Entscheidungsregel, etwa „Für Gärten bis 300 m² reichen 32 bis 34 cm Schnittbreite, ab 500 m² sind 40 cm und zwei Akkus sinnvoll“. Danach beantwortet er die Folgefragen: Lautstärke, Mulchfunktion, kompatible Akkus.
Den kurzen Antwortabsatz setzen Sie als Text-Element über das Listing, den ausführlichen Text mit einer Vergleichstabelle der meistverkauften Modelle darunter. Beides steht im Kategorie-Layout der Erlebniswelt und damit im ausgelieferten HTML.
Erlebniswelten erlauben eigene Layouts für Kategorie- und Produktseiten. Fünf bis acht echte Kundenfragen passen in ein Text-Element unter Beschreibung oder Listing, jede Antwort mit zwei bis vier Sätzen und einer konkreten Angabe.
Ein aufklappbares Akkordeon ist in Ordnung, solange der Text beim Laden im HTML steht. FAQPage-Markup bringt seit Mai 2026 keine Rich Results, also keine erweiterten Suchtreffer, mehr (Google), und das JSON-LD von Shopware enthält es nicht; wer es möchte, ergänzt es über die Twig-Vorlagen, die Template-Dateien des Themes.
Maße, Material, Kompatibilität und Leistung pflegen Sie unter Kataloge > Eigenschaften. Eigenschaften erscheinen auf der Produktseite, dienen als Filter und sind die Grundlage für Varianten (Dokumentation).
Auch Feeds lesen sie: Im Agentic-Commerce-Kanal ordnen Sie Ihre Eigenschaften den Feldern von OpenAI und Google zu, denn Farbe oder Größe gibt Shopware nicht vor. Ab dem Plan Rise schlägt der AI Copilot, der KI-Assistent von Shopware, Eigenschaften aus der Produktbeschreibung vor (Shopware AI), mehr dazu unter Shopware KI.
Bei der Hautpflegemarke Saltedbeauty konnten Kunden Produkte nicht wirksam filtern. Beim Umzug auf Shopware 6 haben wir laut unserer Fallstudie Filter nach Inhaltsstoffen, Anwendungen, Formeln, Hautbedürfnissen und weiteren Merkmalen gebaut und eine Chatbot-Empfehlung angebunden, die Kunden anhand von Vorlieben, Pflegeroutinen und Produktmerkmalen berät.
Die Fallstudie nennt danach schnellere Ladezeiten, längere Sitzungen und niedrigere Absprungraten, aber keine Zahlen und keine Messung in KI-Antworten. Für AEO zeigt der Fall den Hebel: Wer Merkmale wie Inhaltsstoff oder Hautbedürfnis als Eigenschaften pflegt, beantwortet Auswahlfragen wie „Welches Serum eignet sich für empfindliche Haut?“ mit Daten statt mit Werbetext.
Für die Auswahl von Händlern nennt OpenAI Verfügbarkeit, Preis und Qualität sowie die Frage, ob der Händler Hersteller oder Hauptverkäufer ist. Diese Fakten müssen auf der Seite, im JSON-LD und im Feed übereinstimmen.
Bewertungen erscheinen in Shopware erst nach Freigabe unter Kataloge > Bewertungen (Dokumentation), seit 6.7.9 mit Durchschnitt und Anzahl im JSON-LD. Sie sind Teil der Antwort: 22 % der KI-Nutzer lassen sich laut Deloitte Bewertungen zusammenfassen, ab Rise erstellt der AI Copilot eine solche Zusammenfassung für die Produktseite.
Seit Juli 2026 behandeln Googles Richtlinien für Bewertungs-Snippets ausdrücklich gefälschte Bewertungen und solche mit nicht offengelegter Gegenleistung (Google). Sammeln Sie nur echte Bewertungen nach dem Kauf.
Lieferzeiten legen Sie unter Einstellungen > Lieferzeiten mit Minimum, Maximum und Einheit an und ordnen sie im Produkt zu (Shopware Hub). Pflegen Sie sie je Produkt, sonst nennt die Antwortmaschine für Bestellware mit drei Wochen Vorlauf „1 bis 3 Werktage“. Im OpenAI-Feed gilt ein leeres Versandkostenfeld laut Spezifikation als unbekannt, nicht als kostenlos.
Shopware bringt keine einheitliche Rückgabeseite mit, der Agentic-Commerce-Kanal verlangt für den OpenAI-Feed aber deren URL (Dokumentation). Legen Sie eine eigene Seite mit Frist, Rücksendekosten und Ablauf an, mit einem Antwortabsatz ganz oben.
Eine Rückgaberichtlinie nennen die Release Notes zum JSON-LD von 6.7.9 nicht. Google empfiehlt dafür die Auszeichnung MerchantReturnPolicy, eine maschinenlesbare Rückgaberegel, an der Organisation (Google). Das ergänzt Ihre Agentur im Theme, dieselbe Regel gehört ins Merchant Center.
Unter Kataloge > Hersteller hinterlegen Sie Logo, Beschreibung und Website (Anleitung). Der OpenAI-Feed verlangt die Marke als Pflichtfeld, eine GTIN, die weltweite Artikelnummer, muss 8, 12, 13 oder 14 Ziffern mit gültiger Prüfziffer haben und darf nicht erfunden werden. Bei Eigenmarken ohne GTIN tragen Marke und Herstellernummer die Zuordnung.
Antwortmaschinen antworten in der Sprache der Frage, und Google AI Mode gibt es seit Oktober 2025 auch auf Deutsch (onlinemarketing.de). In Shopware bekommt jede Sprache eine eigene Domain oder einen Pfad im Verkaufskanal, und hreflang, die Kennzeichnung der Sprachversionen im Seitencode, verknüpft die Versionen (Dokumentation).
Übersetzen Sie neben Beschreibungen auch Eigenschaften, FAQ-Blöcke, Lieferzeiten und die Rückgabeseite. Bewertungen sind einer Sprache zugeordnet, ab Rise übersetzt der AI Copilot sie.
Google empfiehlt für AI Overviews und AI Mode aktuelle Daten im Merchant Center, in Shopware entsteht dieser Feed über den Verkaufskanal Produktvergleich (Anleitung für Shopware 6). Den OpenAI-Feed brachte 6.7.10 als experimentellen Kanal Agentic Commerce, seit 6.7.12 wandert er in die kostenlose Erweiterung Agentic Commerce (Beta), die im Shopware Store bei 1,4 von 5 Sternen steht, mit Berichten über Abstürze nach Updates.
Wir richten den Kanal deshalb auf Staging ein und schalten ihn live, sobald OpenAI europäische Händler zulässt. Welche Programme in Deutschland heute verfügbar sind, beschreibt unser Beitrag zu Agentic Commerce.
Die günstigste Messung ist ein festes Prompt-Set: aus Ihren zehn wichtigsten Kategorien je eine Auswahl-, Vergleichs- und Detailfrage, einmal im Monat in ChatGPT, Perplexity, Gemini und AI Mode, ohne Login. Notieren Sie, ob Ihr Shop genannt wird, welche URL zitiert wird und welche Wettbewerber auftauchen. Aussagekräftig ist der Trend über drei bis sechs Monate.
Seit dem 31. August 2026 zeigt die Search Console weltweit einen Leistungsbericht für generative KI (Google-Hilfe). Er zählt, wie oft Links zu Ihrer Website in AI Overviews und AI Mode erschienen, nach Seiten, Ländern, Datum und Gerät. Klicks und Suchanfragen fehlen bislang, und die Einstellung „Search generative AI“ steht laut Google standardmäßig auf „Einbeziehen“.
Die Bing Webmaster Tools bieten seit Februar 2026 den Bericht AI Performance als öffentliche Vorschau (Bing). Er zeigt Zitate in Copilot und den KI-Zusammenfassungen von Bing, die zitierten URLs und die Suchphrasen, mit denen die KI Ihre Inhalte abgerufen hat. Diese Grounding Queries liefern Ideen für neue FAQ-Einträge.
Monitoring-Tools wie Ahrefs Brand Radar, Otterly.ai oder Peec AI stellen Prompts in großer Zahl, Preise vergleicht unser GEO-Beitrag. Der kostenlose Agentic Readiness Scanner von Shopware bewertet Produktdaten, Auffindbarkeit und Agenten-Standards, prüft aber nur eine Stichprobe von Seiten. KI-Besuche erscheinen in GA4 als Verweisquellen, Bestellungen aus dem Agentic-Commerce-Kanal in dessen Statistiken.
Die Grenzen der Messung: Die Search Console zeigt bislang weder Klicks noch Suchanfragen, und KI-Antworten schwanken von Tag zu Tag. Wird eine Kategorie nach drei Monaten in keiner Testfrage zitiert, prüfen Sie zuerst Antwortabsatz und Eigenschaften, danach Feed und Bewertungen.
| Nr. | Prüfpunkt | Wo in Shopware | Erledigt, wenn |
|---|---|---|---|
| 1 | Crawler-Zugang | robots.txt, CDN, Firewall | KI-Bots in den Server-Logs auftauchen |
| 2 | Regeln für Feeds und Bilder | Update auf 6.7.15 oder Allow-Regeln | Feed-Landingpages und Vorschaubilder abrufbar sind |
| 3 | JSON-LD | Flag JSON_LD_DATA ab 6.7.9 | der Rich-Results-Test fehlerfrei ist, ohne doppeltes Markup |
| 4 | Google und Bing | Search Console, Bing Webmaster Tools | KI-Funktionen erlaubt und KI-Berichte eingerichtet sind |
| 5 | Antwortabsätze | Beschreibung, Text-Element im Kategorie-Layout | Top-20-Kategorien und Bestseller mit einer Antwort beginnen |
| 6 | FAQ-Blöcke | Text-Element in Erlebniswelten | fünf bis acht echte Fragen je Kategorie im HTML stehen |
| 7 | Eigenschaften | Kataloge > Eigenschaften | Vergleichsmerkmale nicht nur im Fließtext stehen |
| 8 | Fakten | Bewertungen, Lieferzeiten, Rückgabeseite, Hersteller | Seite, JSON-LD und Feed dasselbe sagen |
| 9 | Produktfeeds | Produktvergleich, Agentic Commerce auf Staging | das Merchant Center fehlerfrei und der OpenAI-Feed vorbereitet ist |
| 10 | Messung | Prompt-Set, Search Console, Bing, GA4 | Ausgangswerte dokumentiert sind und ein Monatstermin steht |
Wer nur einen Tag investieren kann, erledigt die Punkte 1, 3 und 4. Sie entscheiden, ob Antwortmaschinen den Shop überhaupt lesen und ob sich spätere Textarbeit messen lässt.
Unsere Einschätzung: Wir beginnen AEO nicht mit Dateien für KI-Crawler, sondern mit den 20 Kategorien, die den meisten Umsatz bringen. Ein Antwortabsatz, fünf echte FAQ und gepflegte Eigenschaften auf diesen Seiten bewirken nach unserer Erfahrung mehr als jede technische Einzelmaßnahme, vorausgesetzt, Crawler-Zugang und JSON-LD stehen.
Die Spannen sind Erfahrungswerte aus unseren Projekten, keine Listenpreise. Audit (1.500 bis 4.000 €) und technische Basis (2.000 bis 8.000 €) kalkulieren wir wie im Beitrag zur GEO-Optimierung, die Tabelle zeigt die Posten, die bei AEO den Unterschied machen. Was ein Shopware-Projekt insgesamt kostet, steht im Beitrag zu den Shopware Kosten.
| Posten | Spanne | Enthalten |
|---|---|---|
| Produktdaten | 2.000 bis 10.000 €, einmalig | Eigenschaften anlegen und befüllen, GTIN und Hersteller prüfen, Lieferzeiten je Produkt |
| Antwortabsätze und FAQ | 150 bis 400 € je Seite | Kundenfragen recherchieren, Antwortabsatz, FAQ-Block, Vergleichstabelle |
| Laufende Betreuung | 800 bis 3.000 € im Monat | Prompt-Tests, Auswertung von Search Console und Bing, Nachpflege der Inhalte |
Zwei Rechenbeispiele: Ein kleiner Shop mit Audit (2.000 €), technischer Basis (3.000 €) und 20 Kategorieseiten zu je 250 € kommt im ersten Jahr auf 10.000 €. Ein mittelständischer Shop mit Audit (3.500 €), technischer Basis (6.000 €), Produktdaten (6.000 €), 60 Seiten zu je 300 € und neun Monaten Betreuung zu je 1.000 € liegt bei 42.500 €.
AEO steht für Answer Engine Optimization, die Optimierung von Inhalten für KI-Antwortmaschinen wie ChatGPT, Perplexity, Copilot und Google AI Mode. Ziel ist, als Quelle zitiert oder als Produkt empfohlen zu werden. Im Zollrecht steht AEO dagegen für den Authorised Economic Operator, den zugelassenen Wirtschaftsbeteiligten.
SEO arbeitet am Platz in der Trefferliste und am Klick, AEO daran, ob ein Absatz oder Datensatz als Antwort übernommen wird. Die Grundlagen überschneiden sich, laut Ahrefs stehen aber nur rund 12 % der von KI-Assistenten zitierten URLs in den Google-Top-10.
Zum Teil. Laut Google sind für AI Overviews und AI Mode keine besonderen Optimierungen nötig, die SEO-Grundlagen gelten weiter. Neu ist der Fokus: Antworten in den ersten Sätzen, Fakten in Daten und Feeds, Messung über Zitate.
Crawler-Zugang prüfen, JSON-LD ab 6.7.9 aktivieren, Antwortabsätze und FAQ-Blöcke für die wichtigsten Kategorien schreiben, dann Eigenschaften, Bewertungen, Lieferzeiten, Rückgabe und Feeds pflegen. Gemessen wird mit Prompt-Tests und den KI-Berichten von Google und Bing.
Für den Einstieg reichen ein manuelles Prompt-Set, die Search Console und die Bing Webmaster Tools. Für viele Prompts über Monate gibt es Ahrefs Brand Radar, Otterly.ai oder Peec AI, wobei laut Google kein Drittanbieter Zugriff auf seine internen KI-Systeme hat.
Die 20 umsatzstärksten Kategorien und ihre Bestseller, und darunter zuerst die, bei denen in Prompt-Tests Wettbewerber genannt werden. Danach folgen Produktseiten mit vielen Fragen im Kundenservice, weil sich die Antworten dort direkt aus vorhandenen Anfragen ableiten lassen.
Änderungen an der robots.txt übernehmen OpenAI und Perplexity laut eigener Dokumentation innerhalb von bis zu 24 Stunden. Neue Texte wirken erst nach dem nächsten Crawl, nach unserer Erfahrung zeigt sich der Effekt in Prompt-Tests nach zwei bis acht Wochen.
Sie möchten wissen, ob ChatGPT, Perplexity und AI Mode Ihren Shop lesen können und welche Kategorien als Antwort taugen? Schreiben Sie uns: Wir prüfen Crawler-Zugang, JSON-LD und Produktdaten, stellen 30 Kundenfragen in vier Systemen und nennen die Maßnahmen mit dem größten Hebel.
Sie betreiben bereits einen Shopware-Shop? Unsere kostenlose Shop-Analyse zeigt, wo Indexierung, strukturierte Daten und Produktdaten heute Sichtbarkeit kosten, bei Google wie in KI-Antworten.
Mehr über unsere Arbeitsweise, Zertifizierungen und Standorte lesen Sie auf der Seite Shopware Agentur solution25.

Besar Bilalli ist Mitgründer und Geschäftsführer von solution25, der Shopware Agentur aus Bremen. Vor der Agenturgründung 2017 hat er gemeinsam mit Besnik Bilalli einen eigenen Online-Shop ohne Startkapital aufgebaut und auf mehr als 500 Bestellungen am Tag gebracht. Seitdem begleitet er Händler bei Shopware-Projekten, von der Systemauswahl bis zum laufenden Betrieb. Fragen zum Artikel beantwortet er gern persönlich: Kontakt aufnehmen.
Verantwortlich für Inhalt und Aktualisierung: Besar Bilalli. Stand: Oktober 2026. Nächste inhaltliche Prüfung: Januar 2027.