Kostenlose 15-minütige Erstberatung direkt mit unseren Experten.
Die Admin-API ist die Schnittstelle, über die Shopware 6 von außen verwaltet wird: Produkte, Bestände, Bestellungen, Kunden und Einstellungen lassen sich damit lesen und schreiben. Sie ist der Standardweg, um ERP, PIM, CRM und Middleware an den Shop anzubinden, für Onlinehändler in Österreich genauso wie in Deutschland.
Alles, was Sie in der Administration von Shopware 6 tun können, lässt sich auch über die Admin-API erledigen: Produkte anlegen, Bestände ändern, Bestellungen lesen, Kunden aktualisieren, Statuswechsel auslösen. Die Administration selbst ist nur ein Client dieser API; jede Aktion im Backend ist ein API-Aufruf.
Genau deshalb ist die Admin-API der Standardweg für Anbindungen an Drittsysteme. ERP, PIM, Warenwirtschaft, CRM und Middleware sprechen mit Shopware über diese Schnittstelle, meist im Hintergrund und ohne Nutzerinteraktion. Sie ist REST-basiert, liefert JSON und erreicht alle Entitäten des Data Abstraction Layer.
Shopware 6 stellt zwei Schnittstellen bereit, die oft verwechselt werden:
/api/.sw-access-key, Endpunkte unter /store-api/.Faustregel: Was ein Mitarbeiter in der Administration tut, gehört zur Admin-API. Was ein Kunde im Shop tut, gehört zur Store-API. Die Unterschiede im Detail erklärt unser Beitrag zu GraphQL und REST-APIs in Shopware.
Der Zugriff läuft über OAuth 2.0. Für Systemintegrationen legen Sie unter Einstellungen → System → Integrationen eine Integration mit eigener Rolle an und erhalten Zugriffsschlüssel-ID und Sicherheitsschlüssel. Damit fordern Sie ein Token an:
POST /api/oauth/token
{
"grant_type": "client_credentials",
"client_id": "IHRE_ZUGRIFFSSCHLUESSEL_ID",
"client_secret": "IHR_SICHERHEITSSCHLUESSEL"
}
Das Token ist zehn Minuten gültig und wird als Authorization: Bearer-Header mitgeschickt. Für Werkzeuge, die im Namen eines Benutzers arbeiten, gibt es zusätzlich den Grant-Typ password mit Refresh-Token. Vergeben Sie je Integration nur die Rechte, die der Prozess braucht; mit ACL-Rollen lässt sich der Zugriff bis auf einzelne Entitäten und Operationen einschränken. Hintergründe zum Protokoll finden Sie im Eintrag OAuth.
GET /api/product, POST /api/product, PATCH /api/product/{id}, DELETE /api/product/{id}, analog für Bestellungen, Kunden, Kategorien, Medien und alle weiteren Entitäten.POST /api/search/product mit Filtern, Sortierung, Paginierung, Aggregationen und Assoziationen. So laden Sie etwa alle Bestellungen eines Tages inklusive Positionen in einem Aufruf.POST /api/_action/sync schreibt viele Datensätze mehrerer Entitäten in einer Anfrage. Der richtige Weg für Bestands- und Preisabgleiche mit tausenden Artikeln./api/_action/order/{id}/state/…), Dokumente erzeugen, Mails versenden, Indexierung anstoßen./api/_info/ liefert Version, verfügbare Entitäten und das OpenAPI-Schema; die Swagger-Oberfläche unter /api/_info/swagger.html dokumentiert alle Endpunkte.In einer typischen ERP-Integration übernimmt die Admin-API diese Datenflüsse:
Statt zyklisch abzufragen, können Sie sich von Shopware benachrichtigen lassen: Webhooks melden neue Bestellungen oder geänderte Produkte, und die Integration lädt dann nur, was sich geändert hat. Welche Systeme sich so anbinden lassen, zeigt unsere Übersicht zu ERP- und CRM-Integrationen, ein konkretes Beispiel die Anleitung zu Xentral und Shopware 6.
updatedAt-Filtern oder Webhooks übertragen Sie nur Deltas statt des gesamten Bestands.indexing-behavior: use-queue-indexing lässt sich die Indexierung in die Warteschlange verlagern.Die Admin-API ist das Rückgrat jeder Shopware-Integration. Wer ihre Logik versteht, mit OAuth 2.0, Suche mit Kriterien, Sync-API und State Machine, kann ERP, PIM und CRM zuverlässig anbinden. Für individuelle Anbindungen und Plugins, die die Admin-API um eigene Endpunkte erweitern, unterstützen wir Sie mit Shopware-Plugin-Entwicklung. Wir betreuen Händler in Österreich und Deutschland aus Bremen und Prishtina.