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Die Admin-API ist die Schnittstelle, über die Shopware 6 von aussen verwaltet wird: Produkte, Bestände, Bestellungen, Kunden und Einstellungen lassen sich damit lesen und schreiben. Sie ist der Standardweg, um ERP, PIM, CRM und Middleware an den Shop anzubinden. Das gilt für Shopware-Shops in der Schweiz genauso wie in Deutschland, etwa wenn ein Schweizer Händler sein ERP mit Preisen in CHF anbindet.
Alles, was Sie in der Administration von Shopware 6 tun können, lässt sich auch über die Admin-API erledigen: Produkte anlegen, Bestände ändern, Bestellungen lesen, Kunden aktualisieren, Statuswechsel auslösen. Die Administration selbst ist nur ein Client dieser API; jede Aktion im Backend ist ein API-Aufruf.
Genau deshalb ist die Admin-API der Standardweg für Anbindungen an Drittsysteme. ERP, PIM, Warenwirtschaft, CRM und Middleware sprechen mit Shopware über diese Schnittstelle, meist im Hintergrund und ohne Nutzerinteraktion. Sie ist REST-basiert, liefert JSON und erreicht alle Entitäten des Data Abstraction Layer.
Shopware 6 stellt zwei Schnittstellen bereit, die oft verwechselt werden:
/api/.sw-access-key, Endpunkte unter /store-api/.Faustregel: Was ein Mitarbeiter in der Administration tut, gehört zur Admin-API. Was ein Kunde im Shop tut, gehört zur Store-API. Die Unterschiede im Detail erklärt unser Beitrag zu GraphQL und REST-APIs in Shopware.
Der Zugriff läuft über OAuth 2.0. Für Systemintegrationen legen Sie unter Einstellungen → System → Integrationen eine Integration mit eigener Rolle an und erhalten Zugriffsschlüssel-ID und Sicherheitsschlüssel. Damit fordern Sie ein Token an:
POST /api/oauth/token
{
"grant_type": "client_credentials",
"client_id": "IHRE_ZUGRIFFSSCHLUESSEL_ID",
"client_secret": "IHR_SICHERHEITSSCHLUESSEL"
}
Das Token ist zehn Minuten gültig und wird als Authorization: Bearer-Header mitgeschickt. Für Werkzeuge, die im Namen eines Benutzers arbeiten, gibt es zusätzlich den Grant-Typ password mit Refresh-Token. Vergeben Sie je Integration nur die Rechte, die der Prozess braucht; mit ACL-Rollen lässt sich der Zugriff bis auf einzelne Entitäten und Operationen einschränken. Hintergründe zum Protokoll finden Sie im Eintrag OAuth.
GET /api/product, POST /api/product, PATCH /api/product/{id}, DELETE /api/product/{id}, analog für Bestellungen, Kunden, Kategorien, Medien und alle weiteren Entitäten.POST /api/search/product mit Filtern, Sortierung, Paginierung, Aggregationen und Assoziationen. So laden Sie etwa alle Bestellungen eines Tages inklusive Positionen in einem Aufruf.POST /api/_action/sync schreibt viele Datensätze mehrerer Entitäten in einer Anfrage. Der richtige Weg für Bestands- und Preisabgleiche mit tausenden Artikeln./api/_action/order/{id}/state/…), Dokumente erzeugen, Mails versenden, Indexierung anstossen./api/_info/ liefert Version, verfügbare Entitäten und das OpenAPI-Schema; die Swagger-Oberfläche unter /api/_info/swagger.html dokumentiert alle Endpunkte.In einer typischen ERP-Integration übernimmt die Admin-API diese Datenflüsse:
Statt zyklisch abzufragen, können Sie sich von Shopware benachrichtigen lassen: Webhooks melden neue Bestellungen oder geänderte Produkte, und die Integration lädt dann nur, was sich geändert hat. Welche Systeme sich so anbinden lassen, zeigt unsere Übersicht zu ERP- und CRM-Integrationen, ein konkretes Beispiel die Anleitung zu Xentral und Shopware 6.
updatedAt-Filtern oder Webhooks übertragen Sie nur Deltas statt des gesamten Bestands.indexing-behavior: use-queue-indexing lässt sich die Indexierung in die Warteschlange verlagern.Die Admin-API ist das Rückgrat jeder Shopware-Integration. Wer ihre Logik versteht, mit OAuth 2.0, Suche mit Kriterien, Sync-API und State Machine, kann ERP, PIM und CRM zuverlässig anbinden. Für individuelle Anbindungen und Plugins, die die Admin-API um eigene Endpunkte erweitern, unterstützen wir Onlinehändler in der Schweiz und in Deutschland mit Shopware-Plugin-Entwicklung.