Apps: Das cloudfähige Erweiterungsformat von Shopware 6
In der heutigen sich schnell entwickelnden digitalen Landschaft setzen Unternehmen zunehmend auf cloud-native Anwendungen, um Skalierbarkeit, Flexibilität und operative Effizienz zu verbessern.
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Apps sind das Erweiterungsformat, das Shopware 6 für die Cloud entwickelt hat: Sie laufen außerhalb des Shops, sprechen über APIs und Webhooks mit ihm und bringen mit App Scripts trotzdem Logik in den Request. Klassische Plugins laufen dagegen als PHP-Code im Shop.
Für Shopware-Händler in Österreich und Deutschland gleichermaßen relevant: Mit Shopware 6.4 hat Shopware neben Plugins ein zweites Erweiterungsformat eingeführt. Eine App besteht im Kern aus einer manifest.xml, die beschreibt, was die App darf und wo sie eingreift, sowie optional aus Templates, Scripts, Konfigurationsschemata und Admin-Modulen. Eigener serverseitiger Code läuft nicht im Shop, sondern auf einem Server des App-Anbieters, der über die Admin-API zurückruft.
Der Grund für dieses Design ist die Shopware Cloud: In einer gemeinsam genutzten Umgebung darf kein fremder PHP-Code ausgeführt werden. Apps machen Erweiterungen trotzdem möglich, und zwar in einem Format, das in der Cloud und in selbst gehosteten Shops gleichermaßen funktioniert.
Eine minimale manifest.xml enthält Metadaten, Berechtigungen und die Registrierungs-URL:
MeineApp
1.0.0
solution25
https://app.example.com/register
order
product
Weitere Bausteine sind Admin-Module (eigene Seiten in der Administration per iframe), Action Buttons, Payment-Endpunkte für eigene Zahlungsarten, Custom Fields, Rule Conditions, Flow-Builder-Aktionen, Storefront-Templates und App Scripts.
Bei der Installation ruft Shopware die Registrierungs-URL der App auf und tauscht Secrets aus; die App erhält pro Shop einen eigenen API-Zugang. Danach läuft die Kommunikation in beide Richtungen: Shopware schickt Webhooks bei Ereignissen, die App liest und schreibt über die Admin-API. Jede Anfrage ist signiert, sodass beide Seiten die Herkunft prüfen können. Shopware stellt für die App-Seite ein PHP-SDK und ein Symfony-Bundle bereit, die Registrierung, Signaturprüfung und API-Client übernehmen.
Ein Plugin bleibt die bessere Wahl, wenn Logik tief in Checkout, Preisberechnung oder Datenmodell eingreift, hohe Performance braucht oder keine externe Infrastruktur betrieben werden soll. Mehr dazu auf unserer Seite zur Shopware-Plugin-Entwicklung.
eventId zur Deduplizierung nutzen.App Script, Plugin, Erweiterungs-SDK, Store-Erweiterungen und PaaS auf Platform.sh. Alle Begriffe im Shopware-Wörterbuch.
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