Shopware 6 kostet als Community Edition keine Lizenz, Rise beginnt bei 600 € und Evolve bei 2.400 € im Monat. Die Lizenz ist aber der kleinste Posten: Was Umsetzung, Hosting, Erweiterungen und Betrieb wirklich kosten, mit drei Beispielbudgets. Stand Oktober 2026.
Shopware 6 kostet als Community Edition keine Lizenzgebühr. Die kostenpflichtigen Pläne beginnen bei 600 € im Monat (Rise) und 2.400 € im Monat (Evolve), Beyond wird individuell kalkuliert.
Die Lizenz ist meist der kleinste Posten. Umsetzung, Hosting, Erweiterungen und Betreuung machen den Großteil der Kosten aus.
Realistische Budgets im ersten Jahr: rund 25.000 € für einen kleinen Shop, 80.000 bis 120.000 € für einen mittelständischen Shop mit Warenwirtschaftsanbindung, ab 150.000 € im B2B.
Wir haben vor der Gründung von solution25 selbst einen Online-Shop aufgebaut und auf mehr als 500 Bestellungen am Tag gebracht. Seit 2017 setzen wir Shopware-Projekte für Händler um, vom ersten Shop bis zum B2B-System mit ERP-Anbindung.
Dieser Beitrag zeigt, welche Kosten bei Shopware 6 tatsächlich anfallen: mit den offiziellen Preisen von Shopware, mit Erfahrungswerten aus unseren Projekten und mit drei Beispielbudgets für unterschiedliche Shop-Größen. Alle Preise Stand Oktober 2026, zuzüglich Mehrwertsteuer.
| Kostenblock | Typische Spanne | Fällig |
|---|---|---|
| Shopware-Lizenz | 0 € (Community Edition) bis 2.400 € im Monat (Evolve), Beyond individuell | monatlich |
| Umsetzung durch eine Agentur | 10.000 bis 250.000 €, je nach Umfang | einmalig |
| Hosting | 50 bis 1.500 € im Monat bei Self-Hosting, bei SaaS im Plan enthalten | monatlich |
| Erweiterungen aus dem Shopware Store | 100 bis 900 € im Monat | monatlich |
| Wartung, Updates, Weiterentwicklung | 400 bis 5.000 € im Monat | monatlich |
| Zahlungsabwicklung | etwa 1 bis 3 % je Transaktion plus Fixbetrag | pro Bestellung |
Ein kleiner Shop mit angepasstem Standard-Theme startet realistisch mit rund 25.000 € im ersten Jahr. Ein mittelständischer Shop mit individuellem Design und Warenwirtschaftsanbindung liegt bei 80.000 bis 120.000 €. Wie sich diese Summen zusammensetzen, zeigen die Beispielbudgets weiter unten.
Shopware bietet vier Pläne an. Die Preise stehen auf der offiziellen Preisseite. Der tatsächliche Preis eines Plans richtet sich laut Shopware nach dem Gross Merchandise Value (GMV), also dem Warenumsatz des Shops, sowie nach weiteren individuellen Faktoren. Die genannten Beträge sind deshalb Einstiegspreise.
| Plan | Preis (zzgl. MwSt.) | Für wen | Support |
|---|---|---|---|
| Community Edition | 0 € | Händler bis 1 Mio. € Jahresumsatz, die Hosting und Betrieb selbst organisieren | Community-Forum |
| Rise | ab 600 € im Monat | Wachsende B2C-Shops, direkt buchbar nur als Self-Hosting | Support von Shopware, Reaktionszeit 8 Stunden (Mo bis Fr) |
| Evolve | ab 2.400 € im Monat | B2B-Shops und größere B2C-Händler | Telefonsupport, Reaktionszeit 4 Stunden (Mo bis Fr) |
| Beyond | individuell | Enterprise mit mehreren Standorten, Märkten und Vertriebskanälen | 24/7 Priority Support, Reaktionszeit 1 Stunde, persönlicher Account Manager |
Der Kern von Shopware 6 ist Open Source unter MIT-Lizenz. Für die Community Edition fallen keine Lizenzgebühren an, und das gilt weiterhin.
Seit dem 24. März 2025 gibt es allerdings eine Fair Usage Policy: Überschreiten die Shops eines Shopware-Accounts in den zurückliegenden 365 Tagen einen GMV von 1 Mio. €, verlangt Shopware den Wechsel in einen kostenpflichtigen Plan. Wer nicht wechselt, verliert den Zugang zu Shopware Account und Store. Die Software selbst läuft weiter.
Außerdem müssen alle Händler mit Community Edition ihren GMV mindestens einmal im Jahr an Shopware melden, entweder über die Erweiterung Shopware GMV Reporting oder per Formular. Als GMV zählt der Netto-Warenwert inklusive Versandkosten. Rabatte mindern den Wert, Retouren werden nicht abgezogen.
Rise richtet sich an B2C-Händler, die mehr als die Basisfunktionen brauchen. Der Plan ergänzt die Community Edition um KI-gestützte Content-Erstellung, Optionen zur Produktpersonalisierung, Retourenmanagement und direkten Support von Shopware.
Rise kostet ab 600 € im Monat, also mindestens 7.200 € im Jahr. In der Praxis wird Rise für Shops bis etwa 2 Mio. € Jahresumsatz angeboten, darüber steigt der Preis oder Shopware verweist auf Evolve. Online buchen lässt sich Rise nur für selbst gehostete Shops, mit 30 Tagen Testphase. SaaS und PaaS laufen über den Vertrieb von Shopware.
Evolve ist der Plan für B2B. Er enthält die B2B Components von Shopware: Angebotsmanagement, Einkaufsfreigaben, Rollen und Rechte innerhalb von Kundenunternehmen, Schnellbestellung, Einkaufslisten, Budgetverwaltung und Funktionen für den Außendienst. Dazu kommen die erweiterte Produktsuche, gezielte Inhalte für einzelne Kundengruppen und Telefonsupport.
Mit mindestens 2.400 € im Monat, also 28.800 € im Jahr, ist der Sprung von Rise erheblich. Wer die B2B-Funktionen nicht braucht, zahlt für Evolve das Vierfache ohne Mehrwert.
Beyond ergänzt Evolve um kundenspezifische Preise, Bestandsführung über mehrere Standorte, Digital Sales Rooms, verzögerte Aktionen im Flow Builder und Support rund um die Uhr mit persönlichem Account Manager.
Shopware nennt für Beyond keinen Listenpreis. Als Orientierung kursieren in der Branche Einstiegspreise von rund 6.500 € im Monat, verbindlich ist nur das individuelle Angebot von Shopware.
Shopware Intelligence+, das Paket mit den erweiterten KI-Funktionen, kostet 19 € im Monat, in der Community Edition 29 €. Shopware Nexus, die Plattform für Integrationen, ist mit einem Kontingent an Ausführungen in jedem Plan enthalten. Jede weiteren 1.000 Ausführungen kosten 10 €.
Die meisten Händler unter 1 Mio. € Jahresumsatz kommen mit der Community Edition weit. Rule Builder, Flow Builder, der visuelle Page Builder, Produkt- und Bestellverwaltung und Shopware Payments sind bereits enthalten. Entscheiden Sie nach Funktionen, nicht nach Planname. Drei Fragen genügen für eine erste Einordnung:
Ein Upgrade ist jederzeit möglich. Wer klein startet, verschenkt nichts. Wer zu groß startet, zahlt jeden Monat für Funktionen, die niemand nutzt.
Shopware 6 läuft in drei Betriebsarten, und die Wahl beeinflusst die laufenden Kosten stärker als der Plan.
Sie oder Ihre Agentur mieten Server bei einem Hoster und betreiben den Shop selbst. Spezialisiertes Shopware-Hosting in Deutschland kostet für kleine Shops etwa 50 bis 100 € im Monat, für mittlere Shops mit mehr Traffic und Schnittstellen 150 bis 500 €, für Cluster-Umgebungen mit Lastverteilung ab 1.000 €. Zertifizierte Hosting-Partner von Shopware übernehmen die Erstinstallation kostenlos.
Self-Hosting ist die einzige Betriebsart, in der sich Rise direkt online buchen lässt, und sie gibt Ihnen die volle Kontrolle über Erweiterungen, Updates und Daten. Worauf es bei der Serverwahl ankommt, beschreiben wir auf unserer Seite zum Shopware Hosting.
Shopware stellt eine verwaltete Infrastruktur bereit, Deployment und Skalierung sind vorbereitet. Die Preise richten sich nach dem Infrastrukturbedarf und werden individuell angeboten. PaaS lohnt sich für Händler mit eigenem Entwicklungsteam oder einer Agentur, die regelmäßig deployt. Wie das in der Praxis aussieht, zeigt unser Beitrag zu Shopware PaaS auf Platform.sh.
Hosting, Updates und die Wartung der Infrastruktur sind im Service enthalten. Dafür ist die Anpassbarkeit eingeschränkt, denn Erweiterungen laufen hier nur als Apps, nicht als klassische Plugins. Den Preis erhalten Sie vom Vertrieb von Shopware.
Für die meisten Händler bis 1 Mio. € Umsatz ist Self-Hosting bei einem spezialisierten Hoster die günstigste und flexibelste Option. Entscheidend ist, dass die Server in Deutschland stehen und jemand die Verantwortung für Updates und Monitoring trägt.
Die Umsetzung ist der größte und zugleich am stärksten schwankende Kostenblock. Die folgenden Spannen stammen aus unseren Projekten der letzten Jahre und decken sich mit dem, was andere Shopware-Agenturen in Deutschland aufrufen.
| Projekttyp | Umfang | Budget | Dauer |
|---|---|---|---|
| Starter-Shop | Angepasstes Standard-Theme, Standardprozesse, eine Sprache, Produktimport per CSV | 10.000 bis 30.000 € | 6 bis 10 Wochen |
| Mittelstand | Individuelles Design, Anbindung an ERP oder Warenwirtschaft, Datenmigration, mehrere Sprachen oder Währungen, eigene Erweiterungen | 30.000 bis 90.000 € | 3 bis 5 Monate |
| B2B und Enterprise | Kundenspezifische Preislogik, mehrere Vertriebskanäle, PIM, komplexe Schnittstellen, Lasttests | 90.000 bis 250.000 € und mehr | 6 bis 12 Monate |
Spezialisierte Shopware-Agenturen in Deutschland rechnen mit Stundensätzen von 100 bis 180 €, Freelancer mit 70 bis 120 €. Der Stundensatz allein sagt wenig aus.
Entscheidend ist, wie viele Stunden ein Team für eine Aufgabe braucht, und das hängt fast nur von der Shopware-Erfahrung ab. Ein Entwickler, der die Plugin-Struktur, den Rule Builder und die Datenmodelle von Shopware 6 kennt, braucht für dieselbe Aufgabe oft nur ein Drittel der Zeit eines Generalisten.
Ein Festpreis funktioniert nur mit einem sauberen Lastenheft. Ist der Umfang unklar, kalkuliert die Agentur das Risiko ein, üblich sind 15 bis 25 % Aufschlag. Bei offenem Scope ist die Abrechnung nach Aufwand mit monatlichem Budgetlimit meist günstiger und ehrlicher.
Was in keinem Angebot fehlen sollte: eine Staging-Umgebung, Tests vor dem Livegang, die Übergabe mit Schulung und eine klare Regelung, wer nach dem Start Updates einspielt.
Im Shopware Store gibt es mehrere tausend Erweiterungen, und die meisten werden inzwischen als Mietlizenz angeboten. Einzelne Plugins kosten typischerweise 10 bis 50 € im Monat, spezialisierte Erweiterungen für ERP-Anbindung, Suche oder B2B auch 100 € und mehr.
Ein durchschnittlicher Shop nutzt 10 bis 20 Plugins und zahlt dafür 150 bis 600 € im Monat. Jedes Plugin ist außerdem ein Risiko bei Updates. Einmal im Jahr lohnt sich ein Blick auf die Liste: Was davon wird noch genutzt?
Shopware veröffentlicht alle paar Wochen Patch-Releases und etwa einmal im Jahr eine neue Minor-Version. Aktuell ist Shopware 6.7, seit Mitte 2025. Die Vorgängerversion 6.6 erhält noch bis Februar 2028 Sicherheitsupdates.
Jedes Update braucht einen Test auf der Staging-Umgebung, denn Theme und Plugins können brechen, insbesondere bei Versionssprüngen wie von 6.6 auf 6.7. Rechnen Sie für Wartung, Monitoring und Updates mit 400 bis 2.500 € im Monat, je nach Größe und Anzahl der Erweiterungen. Weiterentwicklung kommt obendrauf. Als Faustregel hat sich bewährt, pro Jahr 10 bis 20 % der ursprünglichen Projektkosten für Pflege und Ausbau einzuplanen.
Für wachsende Shops sind die Zahlungsgebühren der größte laufende Posten, und sie fehlen in fast jeder Kostenaufstellung. PayPal, Klarna und Kreditkarten kosten in der Regel einen Prozentsatz vom Umsatz plus einen Fixbetrag je Transaktion. Shopware Payments, verfügbar für Händler mit Sitz in Deutschland und Österreich, rechnet ebenfalls je erfolgreicher Transaktion ab, in den kostenpflichtigen Plänen zu günstigeren Konditionen als in der Community Edition.
Ein Rechenbeispiel: Bei 50.000 € Monatsumsatz und durchschnittlich 2 % Gebühren zahlen Sie 1.000 € im Monat an Zahlungsanbieter, mehr als die Rise-Lizenz kostet.
Newsletter-Tool, Consent-Management, Bewertungstool, Rechtstexte und Produktdaten werden gerne vergessen. Zusammen sind das schnell 100 bis 300 € im Monat.
Seit dem 28. Juni 2025 gilt außerdem das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz für Online-Shops, ausgenommen sind nur Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten und höchstens 2 Mio. € Jahresumsatz. Shopware 6.7 liefert die technische Grundlage dafür mit, Theme und Inhalte müssen trotzdem geprüft werden.
Die folgenden Rechnungen zeigen, wie sich die Kostenblöcke in typischen Projekten verteilen. Es sind gerundete Erfahrungswerte, keine Angebote. Zahlungsgebühren sind nicht enthalten, weil sie vom Umsatz abhängen.

| Position | Starter (Community Edition) | Mittelstand (Rise) | B2B (Evolve) |
|---|---|---|---|
| Umsetzung, einmalig | 18.000 € | 55.000 € | 120.000 € |
| Shopware-Lizenz im Jahr | 0 € | 7.200 € | 28.800 € |
| Hosting im Jahr | 960 € (80 € im Monat) | 3.000 € (250 € im Monat) | 7.200 € (600 € im Monat) |
| Erweiterungen im Jahr | 1.800 € (150 € im Monat) | 3.600 € (300 € im Monat) | 4.800 € (400 € im Monat) |
| Wartung und Weiterentwicklung im Jahr | 4.800 € (400 € im Monat) | 18.000 € (1.500 € im Monat) | 36.000 € (3.000 € im Monat) |
| Erstes Jahr gesamt | 25.560 € | 86.800 € | 196.800 € |
| Jedes weitere Jahr | 7.560 € | 31.800 € | 76.800 € |
Auffällig ist der Anteil der Lizenz: Beim Starter-Shop null, beim Mittelstands-Shop rund 8 % der Kosten im ersten Jahr, beim B2B-Shop rund 15 %. Die Diskussion um Rise oder Community Edition ist deshalb selten die wichtigste. Wichtiger ist, ob die Umsetzung sauber geplant ist und ob jemand den Betrieb verantwortet.
Shopware 5 ist seit dem 31. Juli 2024 offiziell abgekündigt und wird nicht mehr regulär mit Sicherheitsupdates versorgt. Wer noch auf Shopware 5 verkauft, betreibt ein System, dessen Lücken niemand mehr systematisch schließt.
Der Wechsel auf Shopware 6 ist kein Update, sondern ein neues Projekt: Die Daten lassen sich mit dem Migrationsassistenten übernehmen, Theme und Plugins müssen neu gebaut oder ersetzt werden, und die SEO-Struktur braucht saubere Weiterleitungen. Kleine Shops liegen bei etwa 20.000 €, mittelständische Shops mit Schnittstellen und eigenen Plugins bei 40.000 bis 120.000 €.
Wie wir dabei vorgehen und welche Stolperfallen es gibt, steht auf unserer Seite zur Migration von Shopware 5 auf 6. Was beim Wechsel für die Sichtbarkeit bei Google zu beachten ist, erklären wir unter SEO bei Plattform-Migrationen.
Wir setzen alle drei Systeme um, deshalb hier die ehrliche Einordnung.
| Kriterium | Shopware 6 | Shopify | WooCommerce |
|---|---|---|---|
| Lizenz | 0 € bis 2.400 € im Monat, Beyond individuell | Monatliche Gebühr je nach Plan, niedriger Einstieg | Plugin kostenlos, WordPress-Hosting nötig |
| Provision pro Bestellung | Keine | Ja, sofern nicht Shopify Payments genutzt wird | Keine |
| Erweiterungen | Store-Plugins als Mietlizenz, eigene Plugins möglich | Apps mit monatlichen Gebühren | Plugins, viele kostenlos, Qualität schwankt |
| Anpassbarkeit | Voller Zugriff auf Code und Daten | Begrenzt, Theme und Apps | Hoch, aber pflegeintensiv |
| B2B | Stark (Evolve, B2B Components) | Eingeschränkt, nur in teuren Plänen | Nur über Plugins |
| Passt für | Händler mit eigenen Prozessen, Schnittstellen, B2B | Schneller Start, einfache Sortimente | Kleine Sortimente, Content-lastige Shops |
Shopify ist günstiger im Einstieg, die Kosten wachsen aber mit dem Umsatz, und die Anpassbarkeit ist begrenzt. WooCommerce ist für kleine Sortimente die günstigste Lösung, bei vielen Produkten, Varianten und Schnittstellen steigt der Pflegeaufwand deutlich. Shopware hat den höchsten Einstiegspreis, bietet aber volle Kontrolle über Code und Daten und ist im B2B das stärkste der drei Systeme. Wer von Shopify kommt, findet auf unserer Seite zur Migration von Shopify zu Shopware 6 die Details.
Die Community Edition ist kostenlos und Open Source. Kosten entstehen trotzdem für Hosting, Umsetzung, Erweiterungen und Zahlungsabwicklung. Ab 1 Mio. € Jahresumsatz verlangt Shopware den Wechsel in einen kostenpflichtigen Plan.
Die Lizenz kostet 0 € (Community Edition), ab 600 € (Rise) oder ab 2.400 € (Evolve) im Monat, Beyond wird individuell angeboten. Mit Hosting, Erweiterungen und Wartung liegen die laufenden Kosten eines kleinen Shops bei 600 bis 1.000 € im Monat, eines mittelständischen Shops mit Rise bei 2.500 bis 3.500 €.
Als Pläne gibt es Community Edition, Rise, Evolve und Beyond. Davon zu unterscheiden ist die Softwareversion: Aktuell ist Shopware 6.7, die Version 6.6 wird noch bis Februar 2028 mit Sicherheitsupdates versorgt. Shopware 5 ist seit Juli 2024 aus dem Support.
Ein Starter-Shop kostet 10.000 bis 30.000 €, ein mittelständischer Shop mit ERP-Anbindung und eigenem Design 30.000 bis 90.000 €, ein B2B- oder Enterprise-Projekt ab 90.000 €. Hinzu kommen laufende Kosten für Hosting, Erweiterungen und Betreuung.
GMV steht für Gross Merchandise Value, den Netto-Warenumsatz inklusive Versandkosten. Shopware koppelt die Preise der Pläne an diesen Wert: Je höher der Umsatz, desto höher der Preis des Plans. Für die Community Edition liegt die Grenze bei 1 Mio. € in 365 Tagen, danach wird ein kostenpflichtiger Plan fällig.
Das hängt vom Geschäftsmodell ab. Shopify ist günstiger im Einstieg und schneller live, Shopware ist flexibler, nimmt keine Provision pro Bestellung und ist im B2B deutlich stärker. Für Händler mit eigenen Prozessen, Schnittstellen und mehr als einigen hundert Produkten ist Shopware meist die wirtschaftlichere Wahl ab dem zweiten Jahr.
Im deutschsprachigen Markt sind das vor allem Shopify, WooCommerce, JTL-Shop, OXID eShop und für Konzerne Adobe Commerce (Magento). Welche Alternative passt, entscheidet sich an Sortiment, Schnittstellen, B2B-Anteil und dem Team, das den Shop betreibt.
Ja, wenn der Shop wachsen soll. Mit Community Edition, Standard-Theme und spezialisiertem Hosting startet ein kleiner Shop für rund 25.000 € im ersten Jahr und hat dann ein System, das bis in den siebenstelligen Umsatz mitwächst, ohne dass ein Plattformwechsel nötig wird.
Sie planen einen neuen Shop oder den Wechsel zu Shopware 6 und möchten eine Zahl, mit der Sie rechnen können? Schreiben Sie uns, wir schätzen den Aufwand auf Basis Ihrer Anforderungen und sagen Ihnen auch, welche Edition Sie wirklich brauchen.
Sie betreiben bereits einen Shop? Unsere kostenlose Shop-Analyse zeigt, wo Sie heute Umsatz liegen lassen und was eine Optimierung oder ein Wechsel bringen würde.

Besnik Bilalli ist Gründer und CEO von solution25 in Bremen. Vor der Agenturgründung 2017 hat er selbst einen Online-Shop aufgebaut und auf mehr als 500 Bestellungen am Tag gebracht. Seitdem begleitet er Händler bei Shopware-Projekten, von der ersten Kalkulation bis zum laufenden Betrieb. Fragen zum Artikel beantwortet er gern persönlich: Kontakt aufnehmen.